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D1 Zu viele Fehler

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Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten kassieren 26:36-Pleite

Für Jasmin Johannesmann (am Ball) und den TVO gab es gegen Henstedt-Ulzburg häufig kein Durchkommen. (Foto: Björn Hake)

Für die Handballerinnen des TV Oyten ging es zum Auftakt des neuen Jahres in der 3. Liga zum SV Henstedt-Ulzburg. Den ersten Vergleich mit dem Tabellenführer aus dem Kreis Segeberg hatten die „Vampires“ in eigener Halle mit 20:34 verloren. Das zweite Duell wollte der von Marc Winter und Lars Müller-Dormann trainierte Vorletzte des Klassements nun ausgeglichener gestalten. Das gelang auch über weite Strecken. Dennoch stand für die Gäste am Ende eine 26:36 (11:19)-Niederlage.

„Henstedt-Ulzburg steht nicht umsonst ganz oben in der Tabelle, die haben unsere Fehler konsequent bestraft“, ging die Niederlage für Marc Winter in Ordnung. Neben Torfrau Romina Kahler, Rückraumspielerin Lotta Heinrich und Linksaußen Jana Stoffel mussten Winter und Müller-Dormann kurzfristig auf Linksaußen Laura Sposato verzichten. „Laura hatte direkten Kontakt zu einer positiv auf Corona getesteten Person, wir wollten da kein Risiko eingehen“, erläuterte Oytens Trainer.

Bereits nach neun Minuten hatte der Coach der Gäste sein erstes Team-Time-out genommen. 1:5 stand es zu diesem Zeitpunkt gegen den TV Oyten. Danach lief es besser. Madita Woltemade und Lena Janssens verkürzten auf 3:5 (10.), fortan gestalteten die Blau-Roten die Partie bis zum 8:12 (23.) ausgeglichen. „Wir leisten uns aber einfach zu viele Fehler, das zieht sich wie ein roter Faden durch unser Spiel“, ging es für Winter und seine Crew mit einem Acht-Tore-Rückstand in die Pause. Nach Wiederanpfiff erhöhte der Primus auf 23:13 (35.), im weiteren Verlauf war es zwischen dem Spitzenteam und dem Kellerkind aus dem Landkreis Verden wieder eine ausgeglichene Partie. Nathalie Meinke zeichnete in der Schlussminute mit ihrem insgesamt dritten Treffer für den Endstand verantwortlich.

Man habe nichts zu verlieren, hatte Marc Winter im Vorfeld der Partie den Druck von seiner Mannschaft genommen. Gleiches dürfte auch für die Aufgabe am kommenden Freitag beim Zweiten BV Garrel gelten. Um wichtige Zähler gegen den Abstieg geht es für den TV Oyten dann ab Februar. Ziel müsse es sein, erläutert Marc Winter, „möglichst viele Punkte gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt mit in die Abstiegsrunde zu nehmen.“

Derweil droht Lotta Heinrich nach ihrem Bänderriss im Daumen das vorzeitige Ende der Saison. Marc Winter: „Lotta hat sich zumindest für die nächsten Wochen erst einmal abgemeldet.“

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Jürgen Prütt

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