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D1 Winter lobt seine Sieben

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TV Oyten unterliegt in Mönkeberg trotz starker Leistung

Für Lena Janssens (am Ball) hatte Marc Winter ein Sonderlob parat. Die Linkshänderin habe ein überragendes Spiel gemacht, sagte der TVO-Coach. (Foto: Björn Hake)

Marc Winter brachte es kurz und knapp auf den Punkt. „Das war mit Abstand unser bestes Spiel in dieser Saison“, lobte der Coach der Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten seine Sieben. Das i-Tüpfelchen in Form von Punkten fehlte aber im Auswärtsspiel gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen. Trotz einer überzeugenden Vorstellung stand es nach 60 Minuten 27:31 (15:18) aus Sicht der „Vampires“. Die Leistung ist umso mehr höher zu bewerten, fehlten den Oytenerinnen doch kurzfristig drei weitere Spielerinnen. Winter und sein Trainerkollege Lars Müller-Dormann mussten neben den Langzeitverletzten auf Romina Kahler, Kathleen Hertes und Isabel Schengalz verzichten.

Der TVO schüttelte diese Ausfälle aber ab und erwischte einen Traumstart: In der dritten Minute traf Jasmin Johannesmann zum 3:0 für die Gäste. Die Führung hielt bis zur zehnten Minute. Zunächst glichen die Gastgeberinnen zum 6:6 aus, um wenig später mit 8:6 (12.) in Führung zu gehen. Zu allem Überfluss verletzte sich mit Laura Sposato die nächste Spielerin des TV Oyten. Doch auch diesen Rückschlag steckten die „Vampires“ weg und blieben dran. Lena Janssens glich in Minute 16 zum 9:9 aus. Für die Linkshänderin hatte Winter ein dickes Lob parat: „Lena hat ein überragendes Spiel gemacht.“ Janssens brachte die Gäste auch mit 13:12 (23.) in Führung. Letztmals in Front lag die Winter-Sieben in der 24. Minute, als Jasmin Johannesmann das 14:13 markierte. Bis zur Halbzeit drehte der Tabellendritte die Begegnung und ging mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt blieben die „Vampires“ dran und verkürzten durch Madita Woltemade zwischenzeitlich auf 20:22 (40.). Durch eine doppelte Überzahl zog die HSG aber anschließend bis auf fünf Tore davon. Überhaupt hatten die Oytenerinnen sechs Zeitstrafen zu beklagen, die für Marc Winter nicht immer gerecht waren. So schafften es die Gäste nicht mehr, entscheidend heranzukommen. Der Treffer von Jasmin Johannesmann zum 27:30 (59.) fiel zu spät.

Marc Winter freute sich trotz der Niederlage darüber, dass seine Sieben eine gute Reaktion auf die Niederlage gegen SFN Vechta gezeigt hat. „Nach der Niederlage gegen Vechta waren wir am Boden. Wir haben in der Woche an den Sachen gearbeitet, die Mannschaft hat es umgesetzt. Einen Punkt hätten wir verdient gehabt. Jetzt gilt es weiterzumachen und die Leistung zu bestätigen“, warf der TVO-Coach schon mal einen Blick nach vorne.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Maurice Reding

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