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D2 TV Oyten II poliert seine Auswärtsbilanz auf

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TV Oyten II gewinnt erstmals unter Carolin Sunder in der Fremde – Sarah Kennerth verletzt sich

Kim Pleß (am Ball) markierte beim Auswärtssieg des TV Oyten II sechs Tore für ihre Mannschaft. (Foto: Björn Hake)

Erstmals haben die Handballerinnen des TV Oyten II unter Trainerin Carolin Sunder ein Spiel in der Fremde gewonnen. Auf dem Weg zum Sieg zog sich Sarah Kennerth aber eine Knieverletzung zu.

Seit November 2021 heißt die Trainerin bei den Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten II Carolin Sunder. Die Bilanz von ihr kann sich sehen lassen: 12:6 Punkte hat die Nachfolgerin von Kai Flathmann seitdem in neun Spielen geholt. Die allermeisten Punkte – elf an der Zahl – fuhren die „Vampires“ in der heimischen Pestalozzihalle ein. Die Ausbeute in der Fremde: ein Zähler aus dem Unentschieden beim MTV Rosdorf. Nun hat es für die Drittligareserve unter der Regie er 34-jährigen B-Lizenzinhaberin aber mit dem ersten Erfolg in einer fremden Halle geklappt: Mit einem 34:26 (16:14) beim MTV Geismar haben die „Vampires“ ihre schlappe Auswärtsbilanz aufpoliert und sind in der Tabelle auf Rang vier vorgerückt.

Carolin Sunder musste in Göttingen mit lediglich elf Spielerinnen auskommen. Neben Torfrau Charlotte Schumacher hatten auch die Feldspielerinnen Tony Schluroff und Alena Böttjer die Reise zum Schlusslicht der Liga nicht mit angetreten. Böttjer war zeitgleich in der Bremer Messehalle 5 bei der Hyrox-Premiere unterwegs und belegte in ihrer Altersklasse den zweiten Platz. Achtmal einen Kilometer laufen und acht Stationen, an denen den Teilnehmern in Sachen Kraft und Fitness einiges abverlangt worden war, standen auf dem Programm. Böttjer bewältige die Aufgabe in 1:15:57 Stunden. „Das hatte ich nicht erwartet“, zeigte sich die Linksaußen zufrieden.

Mit Zwei-Tore-Führung in die Pause

Während Alena Böttjer in der Hansestadt beispielsweise einen 75 Kilogramm schweren Schlitten über eine Strecke von 50 Meter schieben durfte, taten sich ihre Mitspielerinnen beim MTV Geismar zunächst schwer. Mareike Schlegel und Kim Pleß brachten die Gäste beim 15:13 (28.) erstmals mit zwei Toren in Führung. „Wir haben einiges ausprobiert, wir haben offensiver verteidigt“, schilderte Carolin Sunder. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung für den TV Oyten II ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff rückten Schlegel und Pleß die Kräfteverhältnisse zurecht – 20:15 (36.). Damit war die Partie fast entschieden. Bis zum 26:21 (53.) hielt  Oytens Zweitvertretung die Gastgeberinnen auf Distanz. In der Schlussminute erhöhten Leonie Schulte und Jahne Wendt auf 34:25. „Wir haben die Abwehr etwas zurückgenommen. Im zweiten Abschnitt hat das Spiel über den Kreis gut geklappt“, lobte Carolin Sunder ihre Spielerinnen.

Vorzeitig beendet war die Partie für Sarah Kennerth. Oytens Linkshändern musste nach einer Dreiviertelstunde mit einer Knieverletzung vom Feld. „Hoffentlich nichts Schlimmes“, bangte Carolin Sunder um die bis dato fünfmal erfolgreiche Rückraumrechte. Am kommenden Sonnabend bekommt es Oytens zweite Mannschaft erneut mit einem Kellerkind zu tun. Im vierten Auswärtsspiel in Folge geht es zum Vorletzten HSG Plesse-Hardenberg. Neu terminiert ist mittlerweile die coronabedingt ausgefallene Heimpartie  gegen den SV Altencelle. Neuer Spieltermin soll Sonnabend, 9. April, sein.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Jürgen Prütt

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