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D1 Chance gewahrt

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Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten schlagen HV Chemnitz mit 28:19

Jana Stoffel (am Ball) absolvierte gegen Chemnitz ihr letztes Heimspiel im Trikot des TV Oyten. (Foto: Björn Hake)

Für die Handballerinnen des TV Oyten bleibt der Klassenerhalt in der 3. Liga der Frauen nach einem 28:19 (14:10)-Erfolg gegen den HC Chemnitz weiterhin möglich – zumindest rechnerisch. In der Pestalozzihalle wurden am Sonntag aber nicht nur die ersten beiden Punkte in der Abstiegsrunde bejubelt. Nach dem Spiel flossen auch Tränen: Neben Lars Müller-Dormann und Marc Winter (das Trainerteam konzentriert sich in der neuen Serie auf die Männer) und Physiotherapeutin Ann-Kathrin Abbes wurden die Spielerinnen Lotta Heinrich, Tabea Webner, Emily Winkler, Romina Kahler und Jana Stoffel verabschiedet.

Dabei sah es für Jana Stoffel zunächst so aus, als sollte ausgerechnet das letzte Spiel nach 30 Jahren Handball bei den „Vampires“ ein vorzeitiges Ende nehmen. Nach genau 4:43 Minuten wurde Oytens Linksaußen von den Schiedsrichtern Alexander Scheller und Nikolas Walther bereits zum zweiten Mal mit einer Zeitstrafe bedacht. Um die Rote Karte kam das TVO-Eigengewächs dann aber doch herum. Am Ende durfte sich der „ewige Vampire“, wie es Kreisläuferin Sabine Peek bei ihrer Abschiedsrede formulierte, mit einem sauberen Heber zum 24:19 (57.) verabschieden. Anna-Lena Meyer, Lena Janssens und Sabine Peek machten es danach mit ihren Toren zum 27:19 (59.) deutlich.

Kahler erneut in starker Form

Die Gastgeberinnen brauchten zunächst einige Zeit, bis sie sich auf das Spiel und den Gegner eingestellt hatten. Erst nach dem 7:7 (12.) durch Lena Janssens übernahm der TV Oyten das Kommando auf dem Spielfeld. In ihrer stärksten Phase zog das Heimteam bis zur 26. Spielminute auf 14:8 davon. Fortan bewiesen beide Mannschaften, dass sie zu Recht in der Abstiegsrunde unterwegs sind. Dass es nicht wirklich eng wurde, hatte der TV Oyten Romina Kahler zu verdanken. Die 28-jährige Keeperin aus Neerstedt lief in ihrem letzten Heimspiel für den TVO noch einmal zu großer Form auf. „Romi, du hast heute noch einmal bewiesen, dass man dich mit Fug und Recht zu den stärksten Torhüterinnen der Liga zählen darf“, gab es von Mitspielerin Pia Franke neben einer Fotocollage nach der Partie ein dickes Lob. „Ich weiß gar nicht, wie viele Kilometer zusammengekommen sind. Das müsste man eigentlich mal ausrechnen“, hatte Kahler in dieser Zeitung kürzlich gesagt. Die Antwort wollte ihre Mannschaft nicht schuldig bleiben. Stolze 150.000 Kilometer sollen es in elf Jahren im Trikot mit der Fledermaus auf dem Trikot geworden sein.

Am kommenden Sonnabend geht es für den TV Oyten in die Hauptstadt zu Pfeffersport Berlin. Nur ein Sieg mit sieben Toren Differenz würde den Funken Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg am Leben halten. Und wenn es nicht klappt? „Dann kommen wir gestärkt zurück“, versprach Sabine Peek.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Jürgen Prütt

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