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H1 Hektische Schlussphase

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Der TV Oyten unterliegt nach großem Kampf in Bremervörde, steht dennoch kurz vor dem Aufstieg

Zwei Sekunden vor dem Abpfiff sah Oytens Noah Dreyer die Rote Karte. (Foto: Björn Hake)

Es war das absolute Spitzenspiel des Wochenendes in der Handball-Verbandsliga. Der TV Oyten war als Spitzenreiter zu seinem ärgsten Verfolger TSV Bremervörde gefahren. Nach dem Spiel steht fest, dass das Titelrennen noch einmal an Spannung gewonnen hat. Denn die Gastgeber setzten sich mit 27:26 (13:12) gegen die Oytener durch.

Trotz der Niederlage war Lars Müller-Dormann, der gemeinsam mit Marc Winter den TVO coacht, zufrieden mit seinem Team. „Das Ganze war eines Spitzenspiels würdig“, lobte er im Grunde beide Mannschaften und seine noch einmal explizit: „Wir haben Bremervörde alles abverlangt. Wir lagen phasenweise hinten, sind aber stets zurückgekommen.“ Auf dem Feld schenkten sich die beiden Titelkandidaten nichts. Spannung war über die gesamte Spielzeit gegeben. In der Schlussphase erhöhte sie sich schließlich fast ins Unermessliche. Nachdem Anton Zitnikov per Siebenmeter für Oyten zum 26:26 ausgeglichen hatte (56.), taten sich beide Teams in der Offensive schwer. Die große Chance für die Führung hatte dann Zitnikov. Er vergab aber einen Tempogegenstoß.

Hektisch wurde es in der letzten Minute: Den finalen Angriff der Gäste schloss Leonard Fischer – passives Spiel wurde von den Schiedsrichtern bereits angezeigt – mit dem vermeintlichen 27:26 für Oyten ab. Die Referees entschieden aber auf Stürmerfoul. Bremervörde kam noch einmal an den Ball und Oytens Noah Dreyer sah zwei Sekunden vor dem Abpfiff die Rote Karte. „So richtig konnte Noah aber nichts dafür. Er wurde eher in einen Gegenspieler geschubst“, sagte Müller-Dormann.

Beim Platzverweis blieb es nicht. Denn regelkonform bekam Bremervörde einen Siebenmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Lars von Kamp und sicherte dem TSV den knappen Heimsieg. Die Niederlage sei kein Beinbruch, meinte Müller-Dormann. Denn der Zweitplatzierte bucht ebenfalls das Ticket für die Oberliga. Nachdem Aurich II in Fredenbeck verloren hat, fehlen dem TVO noch zwei Zähler, um mindestens Zweiter zu werden.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Florian Cordes

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