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D1 Platz zwei beim eigenen Turnier

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Die Handballerinnen des TV Oyten haben beim Luxat-Cup gegen starke Konkurrenz gute Leistungen gezeigt. Allerdings konnte das Turnier in der Pestalozzihalle nicht planmäßig beendet werden.

Gegen Halle überzeugte Pia Franke besonders als Spitze in der guten 5:1-Abwehr des TV Oyten. (Foto: Focke Strangmann)

Zwei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage – mit dieser Bilanz sind die Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten am Sonntag beim eigenen Luxat-Cup auf Rang zwei gelandet. Zwei Wochen vor dem Saisonauftakt musste sich die Mannschaft um Kai Freese nur dem VfL Stade mit 13:17 geschlagen geben. Entsprechend zufrieden zeigte sich Oytens neuer Trainer nach dem Vorbereitungsturnier. „Wir sind heute mehrere Schritte nach vorne gekommen. Die Mannschaft merkt, dass das Konzept funktioniert“, zog der Nachfolger des Trainerduos Lars Müller-Dormann/Marc Winter nach vier Spielen ein positives Fazit.

Neben dem VfL Stade waren mit dem SV Altencelle und dem SV Union Halle-Neustadt II zwei weitere Drittligisten zum Testen in die Pestalozzihalle gekommen. Team Nummer fünf in dem starken Teilnehmerfeld war Oberliga-Aufsteiger HSG Hunte Aue-Löwen. Der souveräne Meister der Landesliga West um die ehemalige Bundesligaakteurin Kristina Logvin überraschte gleich im ersten Spiel mit einem 23:22-Erfolg gegen den VfL Stade. In zwei Wochen ist die Crew um Trainer Mario Mohrland der Saison-Auftaktgegner des TV Oyten. Für die „Vampires“ wäre es ein rundum gelungenes Heimturnier gewesen. Allerdings wurde die Stimmung getrübt, weil Madita Woltemade beim 19:19 gegen den SV Altencelle vorzeitig ausgeschieden war. Oytens Rückraumspielerin landete unglücklich auf dem Kopf und klagte in der Folge des Sturzes über Übelkeit.

DUNKELHEIT BEENDET DAS TURNIER

Nach Testspielniederlagen gegen den VfL Stade, den BV Garrel und zuletzt am Freitag im ostwestfälischen Lübbecke bei LIT TRIBE 1912 hatte der TV Oyten in der Vorbereitung auf die neue Saison beim Luxat-Cup  gleich mehrmals Grund zum Jubeln. Nach der knappen Niederlage gegen den VfL Stade – fünf Minuten vor Spielende war das Match beim Zwischenstand von 13:13 noch offen – fegte der Turniergastgeber in seinem zweiten Auftritt über zweimal 20 Minuten die Bundesligareserve des SV Union Halle Neustadt aus der Halle. Bis zum 4:4 hielten die „Wildcats“ mit, dann drehte der TV Oyten auf und zog mit viel Tempo bis zum Ende auf 26:16 davon. Zu Gefallen wusste in dem Vergleich mit dem Team von der Saale Oytens Defensive mit Pia Franke als Spitze der 5:1-Abwehr.

Nach dem 19:19 gegen den SV Altencelle ging es für den Drittligaabsteiger im letzten Spiel des Tages gegen die HSG Hunte Aue Löwen aus dem Landkreis Diepholz. Eine 12:7-Führung des TV Oyten zur Halbzeit sollte auch der Endstand werden. In der Pause der Partie war die Beleuchtung der Pestalozzihalle automatisch aus  den Wettkampf- in den Notmodus gewechselt. Grund war der knapp bemessene Zeitplan. Die letzte Partie begann mit über einer Stunde Verspätung – um exakt 20.20 Uhr wurde es dunkel in der Halle und der Luxat- Cup 2022 war vorzeitig beendet. Platz eins ging an den VfL Stade (6:2 Punkte). Hinter dem zweitplatzierten TV Oyten (5:3) folgten der SV Altencelle (5:3), die HSG Hunte-Aue Löwen (4:4) und der SV Union Halle-Neustadt II (0:8) auf den Plätzen.

Nathalie Meinke steht nicht mehr im Kader des TV Oyten. (Foto: Björn Hake)

Auch ohne die fehlenden Rückraumspielerinnen Leonie Schulte und Sarah Kennerth (beide Urlaub) sowie Nathalie Meinke hatte Kai Freese am Sonntag einen vollen Kader aufgeboten. Neu dabei waren die Youngster Lena Prütt und Kim-Laura Schmelz. Eine zu hohe Erwartungshaltung solle man in der Oberliga zunächst nicht haben, sagte Kai Freese. „Wir stehen nach dem Abstieg vor einem Neuanfang. Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, wirbt der Physiotherapeut vielmehr um Geduld.

Zur Sache
Meinke verlässt den TV Oyten

Sie hat den Spaß am Handball verloren und daher hat Nathalie Meinke nun einen Entschluss gefasst: Die Rückraumspielerin gehört in der bald startenden Oberliga-Saison nicht zum Kader des TV Oyten. Jana Stoffel, die bei den „Vampires“ für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, teilte mit, dass Meinke den TVO verlässt.

„Diese Entscheidung fällt mir keinesfalls leicht, es ist definitiv keine Entscheidung gegen die Mannschaft. Der Handball hat mir einfach in der letzten Zeit nicht mehr den Spaß und die Freude zurückgegeben, die es braucht, um den Aufwand zu betreiben“, sagte Meinke. „Leider habe ich die Leichtigkeit in der Vorbereitungszeit nicht wie erhofft wieder finden können, sodass es für mich in diesem Moment die einzige Option ist, einen anderen Weg zu gehen.“ Oytens Trainer Kai Freese bedauerte den Entschluss: „Es ist schade, dass Nathi geht. Aber es ist ihre persönliche Entscheidung. Und die müssen wir akzeptieren.“

Nathalie Meinke war vor der Saison 2019/2020 zu den „Vampires“ gestoßen und hatte anfänglich in der zweiten Mannschaft gespielt. Es dauerte jedoch nicht lange gedauert, bis die durchsetzungsstarke Rückraumspielerin in die erste Mannschaft befördert wurde, die damals noch in der 3. Liga spielte.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Jürgen Prütt

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