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H2 Blumenthal vor dem Start: „Müssen viel lernen“

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Nach dem Aufstieg in die Landesliga sieht Oytens Trainer Sören Blumenthal viel Arbeit auf sich und die Neuzugänge Christian Robin und Luis Müller zukommen. Unterstützt wird er von Co-Trainer Patrick Albers (von links). (Foto: Privat)

Vor dem Saisonstart in der Handball-Landesliga sieht Sören Blumenthal, Trainer des TV Oyten II, viel Arbeit auf sich zukommen. Nach holpriger Vorbereitung muss er alle Akteure aufs gleiche Level bringen, dabei kann das Ziel nur Klassenerhalt lauten.

Nach dem Aufstieg in die Landesliga will Sören Blumenthal erst gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. „Für uns geht es nur darum, dass wir in der Liga bleiben und den Abstieg verhindern. Alles andere wäre auch totaler Quatsch“, weiß der Trainer des TV Oyten II ganz genau, dass eine echte Herkulesaufgabe auf ihn und seine Mannschaft wartet.

Allerdings verlief schon die Vorbereitung alles andere als optimal. „Das war nicht so einfach, da mir immer wieder Spieler aufgrund von Verletzungen und Urlaub gefehlt haben. Hinzu kommt, dass wir erst Anfang August in die Halle konnten und im Juli lediglich an der Fitness gearbeitet haben“, verweist Blumenthal auf die Krux. „Aber ich musste ohnehin erst einmal sehen, dass ich sportlich auf ein gleiches Level im gesamten Kader komme.“ Aber damit nicht genug. „Da in der Landesliga auch viel mit Backe gespielt wird, muss den jungen Spielern das auch beigebracht werden. Schließlich ist es mit Harz ein ganz anderes Spiel“, weiß Blumenthal aus eigener Erfahrung.

Max Sell der verlängerte Arm auf dem Parkett

Apropos Erfahrung: Da der TVO-Coach in dieser Saison definitiv nicht mehr auf dem Parkett zu sehen sein wird und auch Routinier Miron Biruski nicht mehr zur Verfügung steht, ist die Landesliga fast für den gesamten Kader Neuland. Einzige Ausnahmen bilden Björn Steinsträter, Meick Stoffel und Jonas Schoof. Daher sieht der Oytener auch viel Arbeit auf sich zukommen. „Wir fangen zwar nicht bei Null an, aber die Liga ist definitiv eine andere Hausnummer. Daher ist es wichtig, dass alle viel lernen und wir schnell zu einer Einheit werden“, setzt Blumenthal in erster Linie auf Max Sell aus dem Oberligakader. „Max soll als Mittelmann mein verlängerter Arm auf dem Parkett werden. Daher hoffe ich, dass er uns so oft wie möglich zur Verfügung steht. An uns soll es nicht liegen, da ich schon alle Spiele mit Doppelbelegung umgelegt habe.“ Eine weitere Alternative wäre Allrounder Jonas Schoof, der auch zum Spielmacher umfunktioniert werden könnte. Auch ein regelmäßiges Mitwirken von Timo Precht und Ole Lübbers, die ebenfalls im Kader der ersten Herren stehen, wäre für den Coach von großer Bedeutung.

Spannend wird zudem zu sehen sein, wie die junge Oytener Mannschaft mit den zu erwartenden Niederlagen umgeht. „In der Vergangenheit haben wir ja nicht ganz so oft verloren. Und wenn, waren es meistens knappe Niederlagen. Die Frustrationsgrenze muss daher hochgeschraubt werden. Denn es kommt gegen die Topteams sicher auch mal die eine oder andere Klatsche. Wichtig ist, dass wir daraus lernen und nicht die Köpfe hängen lassen. Denn Erfahrung sammeln ist für uns die oberste Prämisse“, macht Oytens Trainer deutlich.

Sören Blumenthal setzt auf stabile Deckung

Um den anvisierten Klassenerhalt zu erreichen, setzt Blumenthal in erster Linie auf eine stabile Deckung. „Da wir für ein schnelles Tempospiel auf beiden Außenbahnen über die richtigen Leute verfügen, muss in der Abwehr vernünftig und konzentriert gearbeitet werden. Natürlich muss auch das Torhüterspiel stimmen. Aber da sehe ich uns gut aufgestellt“, genießen Mirco Hemmerich und Niklas van den Berg dort sein volles Vertrauen. Da der Kader in der Breite nicht so gut aufgestellt ist, hält Sören Blumenthal die Augen und Ohren weiter offen. „Sollte jemand Lust auf die Landesliga haben und es sich zutrauen, kann er sich jederzeit bei mir melden“, wäre das Erreichen des Saisonziels für den Oytener optimal. „Bleiben wir in der Liga, wäre das für den gesamten Verein sehr wichtig. Denn dann hätten wir den Spielern, die nicht auf Anhieb den Sprung in die erste Herren schaffen, eine gute Perspektive zu bieten. Aber bis es so weit ist, müssen natürlich erst einmal beide Mannschaften die Klasse halten. Und da liegt noch jede Menge Arbeit vor uns“, freut sich Blumenthal schon jetzt auf den Saisonauftakt gegen die Routiniers des VfL Fredenbeck III. „Da bekommen alle gleich mal zu spüren, dass in der Liga ein komplett anderer Wind weht.“

TV Oyten II im Stenogramm
Zugänge:
Christian Robin, Luis Müller (beide eigene A-Jugend)
Abgänge:
Sören Blumenthal, Miron Biruski (beide Karriereende), Tim Lindhorst, Tim Schlömp, Philip Kolloge, David Hastedt, Timo Freymuth, Thomas Herbst, Sebastian Kröger, Christoph Cordes, Dennis Smid, Sönke Alfken (alle eigene dritte Herren)
Restkader:
Mirco Hemmerich, Niklas van den Berg – Marcel Vornholt, Jonas Schoof, Markus Kranz, Marc Beckmann, Björn Steinsträter, Sven Lux, Sören Reelfs, Meick Stoffel
Trainer:
Sören Blumenthal
Co-Trainer:
Patrick Albers
Saisonziel: Klassenerhalt
Favoriten: SG Achim/Baden II, SV Beckdorf II, Handballverein Lüneburg

Quelle: Achimer Kreisblatt  –  Autor: Kai Caspers

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