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D1 TV Oyten empfängt zum Auftakt einen Aufsteiger

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Die vergangene Saison mündete für die Handballerinnen des TV Oyten im Abstieg aus der 3. Liga. Nun steht die erste Partie in der Oberliga an. Zum Start empfangen die „Vampires“ die HSG Hunte-Aue Löwen.

Madita Woltemade fällt mit einer Gehirnerschütterung aus. (Foto: Björn Hake)

Eine Liga lag in der Vorsaison noch zwischen den Handballerinnen des TV Oyten und der HSG Hunte-Aue Löwen. Nun treffen die beiden Teams zum Auftakt in die neue Spielzeit der Oberliga Nordsee aufeinander (Anpfiff: Sonntag um 17 Uhr). Oytens zurückliegende Saison endete mit dem Abstieg aus der 3. Liga, die der HSG mit dem Aufstieg aus der Landesliga. Für die gastgebenden „Vampires“ ist aber nicht nur die Spielklasse neu. Das trifft auch auf den Mann auf der Trainerbank zu: Kai Freese steht vor seinem ersten Pflichtspiel als Trainer des TV Oyten.

Der Coach freut sich auf der einen Seite auf sein Debüt, andererseits hätte er gerne noch ein bisschen mehr Zeit bis zum Start gehabt. „Wir haben jetzt sehr viel trainiert. Leider gab es immer wieder Urlauberinnen bei uns. Das schmeckt mir eigentlich nicht“, sagt Freese. So hätten einige Urlauberinnen die Phase der Vorbereitung verpasst, in der Freese mit dem Team an taktischen Dingen gearbeitet hat. Die Situation müsse er nun aber annehmen, sagt der neue Mann auf der TVO-Bank. „Wir werden jetzt das Beste daraus machen.“

Kai Freese feiert gegen die HSG Hunte-Aue Löwen sein Debüt auf der Bank des TV Oyten. (Foto: Focke Strangmann)

Kai Freese deutet vor dem Auftaktspiel gegen den Liganeuling an, dass sich die Zuschauer auf so manche Veränderungen einstellen dürfen. Er hat bei den „Vampires“ neben der 6:0-Deckung eine 5:1-Abwehrvariante eingeführt. „Das klappt schon ganz gut, es gibt aber noch Luft nach oben“, sagt der Trainer. Genauso habe er in der Offensive neue Spielsysteme installiert, die schon ordentlich funktionieren würde, aber eben noch verfeinert werden müssten. „Darüber hinaus wollen wir unser neu kreiertes Tempospiel umsetzen und mehr Abschlüsse produzieren. Auf jeden Fall wurden meine Ideen von der Mannschaft mit offenen Armen aufgenommen“, lobt Freese sein neues Team für das Engagement.

Zum Vorteil könnte für den TV Oyten werden, dass Kai Freese den Auftaktgegner gut kennt. Dies hängt mit seinem Wohnort und seinem vorherigen Verein zusammen. Der akribisch arbeitende Handballtrainer lebt in Vechta und coachte vor seiner Zeit in Oyten viele Jahren die Frauen von SFN Vechta. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Diepholz haben Vechta und die HSG Hunte-Aue Löwen so manches Testspiel gegeneinander ausgetragen. Laut Freese müsse der TVO vor allem auf eine Spielerin achtgeben: die frühere Profispielerin Kristina Logvin. Bevor sie sich dem Klub aus Diepholz angeschlossen hat, spielte sie unter anderem für den Bundesligisten VfL Oldenburg. „Sie ist technisch sehr versiert und eine kluge Handballerin“, sagt Freese über die Führungsspielerin der Gäste.

Er selbst muss auf einige Spielerinnen verzichten: Madita Woltemade fehlt wegen einer Gehirnerschütterung, die sie sich während des Luxat-Cups in der Pestalozzihalle zugezogen hat. Krankheitsbedingt setzen zudem Kathleen Hertes und Leonie Schulte aus. Laura Sposato wird ebenso den Auftakt verpassen. Die junge Sarah Kennerth soll zudem in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Florian Cordes

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