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H2 Für den TV Oyten II gibt es nur ein Ziel

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Ein Platz war in der Landesliga noch zu vergeben. Diesen sicherte sich der TV Oyten II als Nachrücker. Die neue Saison gehen die „Vampires“ bescheiden an. Das Saisonziel ist eindeutig.

Sören Blumenthal hat seine Laufbahn als Spieler beendet, wird aber weiterhin die Handballer des TV Oyten II coachen. (Foto: Björn Hake)

Der TV Oyten II hat das Momentum genutzt: Da die im Tableau der Regionsoberliga besser platzierten Teams vom TuS Rotenburg III und TSV Daverden III nicht aufsteigen durften, wurde die Reserve der „Vampires“ als Drittplatzierter zum Nachrücker. In einer Viererrunde spielten die Handballer um Trainer Sören Blumenthal mit der HSG LiGra, dem ATSV Habenhausen III und dem Hagener SV den letzten freien Platz in der Landesliga aus. Und die Sieben aus dem Nordkreis griff zu. Mit Unterstützung einiger junger Kräfte aus der ersten Mannschaft ging Oytens Zweitvertretung in den Duellen gegen die Rivalen aus den Regionen Bremen und Weser-Elbe als Sieger vom Feld – der Aufstieg war geschafft.

In der höheren Liga zählt für den Trainer des TV Oyten II nun nur eines: der Klassenerhalt. „Wir müssen irgendwie zwei Teams hinter uns lassen“, sieht Sören Blumenthal einiges an Arbeit auf sich zukommen. Selber aktiv in das Spielgeschehen eingreifen – das kommt für den langjährigen Leistungsträger der ersten Mannschaft der „Vampires“ nicht mehr infrage. „Da laufen schon einige Wetten im Hintergrund. Aber das Thema ist durch“, will der 40-jährige Sozialpädagoge beim Thema Rücktritt vom Rücktritt standhaft bleiben.

Im Vergleich zur vorigen Spielzeit hat Blumenthal einige Umbauarbeiten vorgenommen. „Jonas Schoof und Marc Beckmann sind vom Kreis in den Rückraum gewechselt“, erläutert der angehende C-Lizenztrainer. Apropos Rückraum: Da Sören Blumenthal selber sein Karriereende verkündet hat und Markus Kranz (Sehnenriss im Finger) sowie der hoch veranlagte Youngster Marlon Hencken (Knieverletzung) noch länger ausfallen, zwickt es in der zweiten Reihe.

Blumenthal hofft, dass Maximilian Sell aus dem Kader der ersten Mannschaft möglichst oft mitwirken kann. Der Sottrumer auf der Mitte, Dominik Lange im rechten und Routinier Sören Reelfs im linken Rückraum – mit dieser Aufbaureihe könnte der TV Oyten II die ersten Saisonspiele angehen. Zum Auftakt geht es am Sonnabend gleich gegen den ewigen Titelkandidaten VfL Fredenbeck III. „Da bekommen die Jungs gleich mal den Unterschied zur Regionsoberliga zu spüren“,  sieht Sören Blumenthal einen echten Härtetest auf seine Truppe zukommen.

Christian Robin, Luis Müller und Luca Niclas sind aus der A-Jugend aufgerückt. Körperliche Präsenz weist der TV Oyten II mit dem erfahrenen Björn Steinsträter sowie Jungspund Müller am Kreis auf. Erfahrung aus höheren Ligen bringen die Keeper Dennis Metz und Niklas van den Berg mit. „Der erste Absteiger steht ja bereits fest“, verweist Sören Blumenthal auf den Rückzug des MTV Soltau. „Jetzt müssen wir sehen, dass wir  zumindest noch eine Truppe hinter uns lassen.“

Info
Zugänge: Christian Robin, Luis Müller, Luca Niclas (alle eigene A-Jugend), Dominik Lange, Yanik Grobler, Dennis Metz (alle TV Oyten I)
Abgänge: Miron Biruski, Sören Blumenthal (beide Karriereende), Tim Lindhorst, Tim Schlömp, Philip Kolloge, David Hastedt, Timo Freymuth, Thomas Herbst, Sebastian Kröger, Christoph Cordes, Dennis Smid, Sönke Alfken (alle TV Oyten III)
Restkader: Niklas van den Berg – Mirco Hemmerich, Marcel Vornholt, Björn Steinsträter, Jonas Schoof, Markus Kranz, Marc Beckmann, Sven Lux, Sören Reelfs, Meick Stoffel
Trainer: Sören Blumenthal
Co-Trainer: Patrick Albers
Saisonziel: Klassenerhalt
Favoriten: SG Achim/Baden II, SV Beckdorf II, HV Lüneburg

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Jürgen Prütt

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