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D1 Gelungener Einstand für Kai Freese und den TV Oyten

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„Vampires“ besiegen in ihrem ersten Saisonspiel in der Handball-Oberliga den Aufsteiger HSG Hunte-Aue Löwen

Ein kleines Detail erinnerte noch an die vergangene Saison: Auf den Trikotärmeln der Handballerinnen des TV Oyten war noch das Logo der 3. Liga zu entdecken. Nach dem Abstieg heißt die Realität für die „Vampires“ allerdings Oberliga Nordsee. In diese Spielklasse ist der TVO aber erfolgreich gestartet: Gegen die HSG Hunte-Aue Löwen gewann Oyten in der heimischen Pestalozzihalle mit 30:27 (15:15). Die Handballfrauen aus dem Nordkreis bescherten zugleich ihrem neuen Trainer Kai Freese einen erfolgreichen Einstand.

Der neue Coach der „Vampires“ fasste den Auftaktsieg eher nüchtern zusammen. „Es ist der erste Sieg im ersten Spiel. Weiterhin wartet viel Arbeit vor uns. Wir wissen, dass wir nicht in die Saison gehen und jeden Gegner wegfegen. Jede Spielerin weiß, dass sie jede Woche bereit sein muss, alles zu geben“, sagte Kai Freese.

Gegen die HSG Hunte-Aue Löwen zeigte sich, dass Freese mit seiner Einschätzung richtig liegen dürfte. Denn der TVO musste gegen den starken Gegner aus Diepholz alles aufbieten, um erfolgreich zu sein. Probleme hatten die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit besonders mit HSG-Leistungsträgerin Kristina Logvin. Die ehemalige Bundesligaspielerin hinterließ in Durchgang eins einen starken Eindruck.

Im Laufe der zweiten Halbzeit bekamen die Oytenerinnen Logvin aber zunehmend in den Griff. Auch aus diesem Grund kippte das Spiel, das lange Zeit ausgeglichen verlaufen ist, zugunsten der Gastgeberinnen. Zehn Minuten vor dem Schluss ging der TVO nach langer Zeit wieder in Führung: Jasmin Johannesmann traf für die „Vampires“ zum 24:23. Laura Sposato legte das 25:23 nach. Langsam deutete sich der Heimsieg der Freese-Sieben an. Endgültig gesichert war er aber erst zwei Minuten vor dem Abpfiff. Aus einem 28:26 machten Johannesmann und Pia Franke ein 30:26.

Bevor die Oytenerinnen das Spiel kippen ließen, liefen sie meist einem knappen Rückstand hinterher. „Die Mädels sind aber nicht nervös geworden“, sagte Kai Freese. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Ganze gut gelöst, vor allem über die Einstellung.“ Auffallend war, dass der neue TVO-Coach recht häufig die Abwehr umstellte. Mal agierte der TVO in einer 6:0-Deckung, mal in einer 5:1-Variante. Zudem wurde Logvin phasenweise kurzgedeckt. Freese ging bewusst so vor: „Das mache ich gerne, auch um den Gegner zu stressen.“ In seinem ersten Ligaspiel als TVO-Trainer hat diese Herangehensweise schon einmal funktioniert.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Florian Cordes

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