H1 Wie im Rausch

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Der TV Oyten spielt gegen den TvdH Oldenburg groß auf und triumphiert mit 28:15

Das Spiel war schon längst vorbei, doch nur wenige Zuschauer hatten die Pestalozzihalle verlassen. Die meisten von ihnen standen seit etlichen Minuten und applaudierten den Oberliga-Handballern des TV Oyten. Und das aus einem guten Grund: Die „Vampires“ spielten gegen den TvdH Oldenburg groß auf. Dank einer ganz starken Defensivleistung, eines überragenden Torhüters und eines variablen Angriffsspiels triumphierte der TVO gegen den Favoriten aus der Huntestadt. 28:15 (16:10) lautete das Resultat nach 60 Minuten aus Oytener Sicht.

Aus Marc Winter sprudelte die Freude nach der Partie nur so heraus. „Wir haben überragend verteidigt, hatten einen ganz starken Torhüter und ein mörderisches Tempo“, war der TVO-Coach glücklich über den deutlichen Erfolg. Winter, der die „Vampires“ mit Lars Müller-Dormann trainiert, hob einen Aspekt besonders hervor: „Wir haben in 48 Minuten nur acht Tore kassiert.“ Damit sprach Winter die überragende Leistung von Julius Timm an. Der Oytener Torhüter brachte die Oldenburger zur Verzweiflung, hielt einen Ball nach dem anderen.

Auszeit zum richtigen Zeitpunkt

Beim Stand von 4:7 in der zwölften Minute nahmen Winter und Müller-Dormann eine Auszeit. Zudem rückte Julius Timm für Jonas Lüdersen ins Tor. Es sollte sich als die richtige Entscheidung erweisen: Denn danach spielten die Gastgeber wie im Rausch. Robin Hencken, Anton Zitnikov und Mattis Brüns stellten nach einer Viertelstunde auf 7:7. Anschließend zeigte Timm eine seiner starken Paraden, im Gegenzug brachte Leonard Fischer die „Vampires“ das erste Mal in der Partie in Führung (17.). Robin Hencken erhöhte wenig später auf 9:7 für den TVO (19.).

Nachdem Oldenburg auf 8:9 verkürzt hatte, legte die Sieben von Winter und Müller-Dormann eine Torserie hin: Fünf Treffer in Folge gelangen den Oytenern. Damit hatten sich die Gastgeber bereits ein wenig abgesetzt. Der Klub aus der Huntestadt war erst nach fast neun Minuten wieder erfolgreich. Bis zur Halbzeit erhöhten der starke Anton Zitnikov (29.) und Mattis Brüns (30.) auf 16:10. Die Zuschauer in der Pestalozzihalle erhoben sich ein erstes Mal.

Im zweiten Durchgang machten die „Vampires“ da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Die Deckung stand stabil, die Angriffe wurden sauber zu Ende gespielt und wenn doch mal ein Ball durchkam, war Julius Timm zur Stelle. Der Torhüter war der Garant dafür, dass die Oldenburger gerade mal fünf Tore in der zweiten Halbzeit warfen. In der 45. Minute stellten Maximilian Sell und abermals Zitnikov auf 23:13 – es war der erste Zehn-Tore-Vorsprung.

Der TVO baute den Vorsprung bis zum Schluss auf 13 Treffer aus. Maximilian Sell gelang in Minute 56 der finale Oytener Treffer in der Begegnung. „Gegen Delmenhorst haben wir 40 Minuten stark gespielt. Wir hatten uns diesmal vorgenommen, das 60 Minuten zu schaffen. Wir hatten so viele verschiedene Torschützen“, freute sich Winter.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Florian Cordes

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