Deutlicher Erfolg

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Handballerinnen des TV Oyten schlagen HSG Hude/Falkenburg

Die Handballerinnen des TV Oyten sind zurück in der Spur. Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn feierte der Oberligist aus dem Kreis Verden gegen die HSG Hude/Falkenburg vor eigenem Anhang einen ungefährdeten 36:23 (16:9)-Erfolg. Am Ende durften sich die Gäste bei Anneke Alfs bedanken, dass es „nur“ 13 Tore Differenz waren. Die Torfrau der HSG Hude/Falkenburg hatte ihre Sieben mit zahlreichen Paraden zunächst im Spiel gehalten.

Beim 6:5 durch einen Treffer von Amelie Bredehorst lagen die von Lars Osterloh trainierten Gäste das erste und einzige Mal vorne. Etwa mehr als eine Viertelstunde war zu diesem Zeitpunkt in der Pestalozzihalle von der Uhr. Nach dem holprigen Start kam das Heimteam von Trainer Kai Freese auf Temperatur. Die Treffer zum 8:6 (19.) für die „Vampires“ fielen allesamt nach dem gleichen Muster: Kathleen Hertes bediente Jasmin Johannesmann am Kreis und diese ließ Anneke Alfs keine Chance aus der Nahdistanz. „Oyten hat jeden unserer Fehler mit seinem breiten Kader eiskalt bestraft“, sagte Lars Osterloh. Der Coach verlor mit seiner Mannschaft noch vor der Pause nicht nur den Anschluss, sondern in der 29. Minute auch Linksaußen Svea Urban durch eine Knieverletzung. „Es sieht nach Kreuzbandriss aus“, befürchtet Osterloh den nächsten Ausfall. Zuvor war die Heimsieben auf 14:8 (28.) enteilt. Zur Pause lag der TV Oyten mit sieben Toren vorne – 16:9.

In Hälfte zwei wurde das Duell zusehends einseitiger. Während sich die HSG Hude/Falkenburg immer häufiger in Oytens aufmerksamer 5:1-Deckung mit Isabel Schengalz auf der Spitze fest rannte, ließ die Crew von Freese und Carolin Sunder den Fuß auf dem Gas. Oytens Co-Trainerin hob in ihrer Analyse die Deckungsarbeit heraus. „Wir haben deutlich besser verteidigt als in Friedrichsfehn“, unterstrich Carolin Sunder. Derweil ging  der HSG Hude/Falkenburg in den zweiten 30 Minuten die Puste aus. „Wir haben das reingeworfen, was ging“, erklärte Lars Osterloh. Die Kräfte seien geschwunden, sagte der Trainer der Spielgemeinschaft. „Wir hatten mehrere angeschlagene Spielerinnen dabei“, verwies Lars Osterloh auf die schwierige Personallage bei den Gästen. 90 Sekunden vor der Schlusssirene zückte Osterloh noch einmal die Grüne Karte. Oytens Marie Schote und Hudes Lia-Marie Hillmer setzten nach Wiederanpfiff die Schlusspunkte.

Durch den Erfolg haben die „Vampires“ mit nun 17:3 Zählern Platz eins im Klassement vor der SG Friedrichsfehn/Petersfehn (16:4) behauptet. Der HSG Hude/Falkenburg steht am kommenden Wochenende ein wichtiges Heimspiel gegen die HSG Osnabrück ins Haus.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Jürgen Prütt

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