Niederlage selbst verschuldet

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TV Oyten vergibt gegen den TuS Haren zu viele Möglichkeiten und muss die Punkte den Emsländern überlassen

Die meiste Zeit hatte der TV Oyten im Auswärtsspiel gegen den TuS Haren geführt. Als die Partie abgepfiffen wurde, hatten aber die Gastgeber einen Treffer mehr erzielt.

Sehr nahe waren die Oberliga-Handballer des TV Oyten am Auswärtssieg gegen den TuS Haren dran. Doch in ihrem letzten Ligaspiel des Jahres gingen die „Vampires“ dann doch leer aus. Die Emsländer gewannen mit 27:26 (11:13). Haren hat den TVO dadurch in der Tabelle überholt. Der Aufsteiger aus dem Landkreis Verden verbringt die Pause über Weihnachten auf Rang elf – und somit auf keinem der beiden Regelabstiegsplätze.

Marc Winter ärgerte sich nach der Begegnung, dass die von ihm und Lars Müller-Dormann trainierten Oytener den Vorsprung auf den TuS Haren in der Tabelle nicht um zwei Punkte ausgebaut hat. Denn der Auswärtssieg war für den Aufsteiger zum Greifen nahe. Die meiste Zeit waren es nämlich die Gäste, die die Führung innehatten. „Wenn du solange führst und dann nicht mal einen Punkt mitnimmst, ist das schon sehr ärgerlich“, beurteilte Winter die knappe Niederlage. „Allerdings sind wir auch selbst schuld.“

Viele Chancen vergeben

Mit diesem Satz sprach Marc Winter das Manko an – die Chancenverwertung seiner Sieben. Zwar führten die Oytener rund zehn Minuten vor dem Ende des Spiels mit drei Toren (24:21), doch laut Winter hätte der Vorsprung wesentlich größer sein können. „Genauso hätten wir mit acht oder neun Toren führen können. Aber wir haben freie Würfe im zweistelligen Bereich nicht genutzt“, monierte Winter. „Deshalb müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen.“

Hinzu sei dann noch gekommen, dass beim TuS Haren in der Schlussphase Martin Giesen eingewechselt wurde. Der 2,10 Meter große Kreisläufer hatte seine Laufbahn vor der Saison eigentlich beendet, stellte die Oytener am Sonnabend jedoch vor Probleme. „Ihn haben wir nicht in den Griff bekommen“, schilderte Marc Winter. Mit seinen beiden Toren half Giesen seinem Team, um das Spiel zu drehen. Zunächst glich Giesen zum 25:25 aus, kurz darauf brachte Jan Robben den TuS mit 26:25 in Führung. Das 26:26 von Noah Dreyer beantworte Robben mit dem Treffer zum 27:26.

Letzter Angriff endet torlos

30 Sekunden vor dem Schlusspfiff nahmen die Gäste noch eine Auszeit, der letzte Angriff brachte dem TV Oyten aber nicht das erhoffte Tor. „Da haben wir den Ball verdaddelt“, sagte Marc Winter. „Im Tor hat Jonas Lüdersen stark gehalten. Aber wir sind nicht so richtig in unser Tempospiel gekommen. Das war teilweise doch eher pomadig. Aber wir werden unsere Lehren aus dieser Niederlage ziehen.“

Doch nun steht für den Aufsteiger erst einmal die Pause über den Jahreswechsel an. 2023 beginnt für die „Vampires“ mit einem weiteren Auswärtsspiel. Am 14. Januar geht es zum SV Beckdorf. Danach warten zwei brisante Duelle: Zunächst steigt in der Gymnasiumhalle am 21. Januar das Derby gegen die SG Achim/Baden, am 5. Februar empfängt der TV Oyten den TuS Rotenburg zu seinem ersten Heimspiel des neuen Jahres.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Florian Cordes

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