
Unterwegs in den Leistungsklassen
19. August 2025 | Jugend
Am ersten Septemberwochenende geht es wieder los in den Jugendleistungsklassen des Handballverbandes Bremen-Niedersachsen (HVNB). Mit neun Nachwuchsteams ist der Kreis Verden bei der A- und B-Jugend in den Regional- und Oberligen vertreten. Wer spielt wo? Eine Übersicht.
Weibliche Jugend A: Als amtierender Vizemeister startet der TV Oyten am 13. September mit einem Heimspiel gegen den Buxtehuder SV in die Regionalliga-Saison 2025/2026. Trainerin Carolin Sunder kann auf einen eingespielten Kader bauen. Mit Maja Hidde, Hannah Martens und Mia Geßler sind altersbedingt nur drei Spielerinnen ausgeschieden. Einziger externer Zugang ist Lina Schlenker. Die Linkshänderin aus Daverden kommt vom SV Werder Bremen zurück und gehört in Oyten auch zum erweiterten Kader des ersten Frauenteams.
Als Belohnung für die starke Vorsaison nahm der Nachwuchs der „Vampires“ Mitte Mai an der Vorqualifikation zur Jugendbundesliga teil. Für die Sieben von Sunder war bei der Fünferrunde in der Fredenbecker Geestlandhalle Endstation. Dem TV Oyten blieb nur der fünfte und letzte Platz. „Für uns war schon die Teilnahme ein Erfolg. Die Mädels haben wertvolle Erfahrungen gesammelt“, hielt sich die Enttäuschung bei Carolin Sunder in Grenzen.
Neben der Crew von Trainerin Sunder stellt der TV Oyten noch eine zweite Mannschaft, die in der Oberliga antritt. Die von Lykka Pohlmann und Theresa Otten trainierte Reserve startet in der Nordstaffel am 14. September mit einem Heimspiel gegen den TSV Burgdorf in die Serie. Im Vorjahr war der TV Oyten II in nahezu identischer Formation in der Landesliga Bremen-Nordsee unterwegs und landete dort in der Endabrechnung auf Tabellenplatz drei.
Männliche Jugend A: Ende März gab es im Südkreis Grund zum Feiern. Mit einem 43:27-Heimsieg gegen dem MTV Wisch schnappte sich die HSG Verden-Aller in der Oberliga Nord vor der punktgleichen mJSG Buxtehude/Beckdorf den Titel. Beide Teams wiesen nach 20 absolvierten Spielen 35:5 Punkte auf. Da die Mannschaften auf den Tabellenplätzen eins bis vier automatisch die Oberliga-Qualifikation für die kommende Saison in der Tasche haben, blieb der Truppe von Trainerin Lana Caesar die Relegation erspart.
Verzichten muss B-Lizenzinhaberin Caesar in der neuen Saison auf ihre beiden Haupttorschützen Julius Kopmann (174 Saisontore) und Mika Eilers (117). Linkshänder Kopmann spielte bereits im Vorjahr mit einem Zweitspielrecht für die Männer der SG Achim/Baden, Eilers zieht es zum TV Oyten.
Zweite kreisverdener Mannschaft in der Oberliga war im Vorjahr der TSV Daverden. Als Vorletzter mussten die Jungs vom Goldbach sich erneut qualifizieren, was eindrucksvoll gelang: Unter dem neuen Trainer Finn Klimach – er löste Boyke Wilkens ab – blieb der TSV Daverden in seiner Gruppe ungeschlagen. Beide Teams aus dem Verdener Südkreis treten in der neuen Saison in der Staffel Nordost an. Das erste Derby steigt am 15. November in Langwedel.
Weibliche Jugend B: Der TV Oytenblickt auf eine perfekte Saison 2024/2025 zurück. Mit 32:0 Punkten sicherte sich das Team von Trainerin Bea Junge in der Oberliga Nord die Meisterschaft. Sechs Zähler betrug der Vorsprung auf den zweitplatzierten SV Werder Bremen II. Auch in den Qualifikationsspielen zur Regionalliga zeigte der TVO keine Schwäche. Dabei standen mit Emma Meyer und Fenja Willenbrock wichtige Stammkräfte verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Nach Siegen gegen die SG Neuenhaus/Uelsen (27:26) und den SV Werder Bremen II (27:23) war der Aufstieg vor dem letzten Spieltag eingetütet. Die Niederlage gegen SFN Vechta (23:27) zum Abschluss tat nicht mehr weh. Ein Wiedersehen gibt es in der Regionalliga mit der SG Neuenhaus/Uelsen und Werders Zweitvertretung. Der TV Oyten startet mit einem Heimspiel und einer echten Standortbestimmung in die höchste Nachwuchsklasse des Verbandes: Mit der HSG Varel kommt am 6. September der Vorjahresvierte in die Pestalozzihalle.
Männliche Jugend B: Die SG Achim/Baden ist zurück in den Leistungsklassen des HVNB. Trainer Reinhard Leprich sprach nach dem 26:25-Sieg gegen den TSV Bremervörde im entscheidenden letzten Relegationsspiel zur Oberliga von einem „großen Schritt“ für den Verein. In der Staffel Ost der Oberliga darf sich der Unterbau des Männer-Regionalligisten auf Derbys gegen die HSG Verden-Aller und den TSV Daverden freuen. Der von Lana Caesar und Sven Klaasen trainierte Nachwuchs aus der Kreisstadt musste eine Extrarunde drehen, da die eigene C-Jugend in der Oberliga Süd auf dem dritten Rang eingelaufen war.
Gleiches gilt für den TV Oyten, der vom Verband in die Staffel West einsortiert wurde. Der TSV Daverden musste nachsitzen, zeigte in der Relegation aber seine Stärke. Drei Spiele, drei Siege, plus 30 Tore – mit dieser eindrucksvollen Bilanz verwies das Team von Coach Jonah Klimach in seiner Gruppe den TSV Wietzendorf, den HV Lüneburg und die HSG Heidmark auf die Plätze.
Die HSG Verden-Aller, der TSV Daverden und die SG Achim/Baden starten am 6. und 7. September auswärts in die Saison 2025/2026. Für den TV Oyten sieht der Spielplan an dem Wochenende ein Heimspiel gegen den Elsflether TB vor. Trainiert wird der Nachwuchs aus dem Nordkreis von Julia Freymuth und Florian Block-Osmers.
Quelle: Achimer Kurier – Autor: Jürgen Prütt
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