
Zu Gast in Stade: Der TV Oyten legt den Fokus auf sich selbst
25. September 2025 | 1. Damen
Thomas Cordes bedauert auch noch einige Tage nach der Niederlage gegen den Hannoverschen SC, dass die von ihm trainierten Regionalliga-Handballerinnen des TV Oyten in der Partie nicht die ersten Zähler der Saison geholt haben. „Die Chance war durchaus da. Aber in den wichtigen Phasen hatten die Mädels die Köpfe nicht oben“, sagt der Coach. Nun nimmt der TVO den nächsten Anlauf, um erstmals zu punkten. Am Sonntag sind die „Vampires“ ab 14.30 Uhr Gast der HSG Stade/Fredenbeck.
Was in Stade auf seine Sieben wartet, kann Thomas Cordes im Vorfeld nur schwer einschätzen. Den kommenden Gegner bezeichnet der Coach als „Wundertüte“. Cordes nennt den Grund für seine Annahme: „Die A-Jugend der HSG spielt zeitgleich in der Bundesliga.“ Daher rechnet der Trainer der „Vampires“ damit, dass Stades Leistungsträgerin Inja Motzkus nicht im Regionalligateam gegen Oyten zum Einsatz kommt. Zugleich könne sich Cordes aber auch vorstellen, dass Stade Aushilfe aus der zweiten Mannschaft bekommt. In der Reserve spielt mittlerweile Lisa Prior, die in der Vorsaison zu den größten Aktivposten bei Stade gehörte.
Weil es offen sei, mit welchem Kader die HSG gegen seine Sieben antritt, legt Thomas Cordes den Fokus auf sein eigenes Team. Und nach den beiden Auftaktniederlagen gibt es beim TV Oyten auch einiges, das es zu verbessern gilt. „Daher haben wir diese Themenfelder auch wieder abgearbeitet“, sagt Cordes, der aufgrund des Fehlstarts keine Unruhe aufkommen lassen will. Weil sein Team jung sei, benötige es einige Spieltage, um richtig in der Saison anzukommen. Dies gehöre zum Entwicklungsprozess, verdeutlicht Cordes: „Wir hoffen, dass wir gegen Stade weitere Entwicklungsschritte machen. Und dann müssen wir die Chance ergreifen, wenn wir das Spiel für uns entscheiden können.“
Dabei helfen kann an diesem Spieltag Larissa Gärdes. Die Torhüterin kehrt nach ihrer erfolgreichen Teilnahme an der Polizei-Europameisterschaft in den Kader zurück. „Sie wird uns mit ihrer Erfahrung auf jeden Fall guttun“, sagt Thomas Cordes, dem in Stade sein gesamtes Team zur Verfügung steht.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes
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