Erleichterung beim TV Oyten: „Vampires“ gewinnen in Stade – 27:22

28. September 2025 | 1. Damen

Bei den Regionalliga-Handballerinnen des TV Oyten hat sich am Sonntagnachmittag eine gewisse Erleichterung breitgemacht. Denn die Mannschaft von Trainer Thomas Cordes, die die beiden ersten Saisonspiele verloren hat, steht nun nicht mehr punktlos da: Die „Vampires“ feierten bei der HSG Stade/Fredenbeck den ersten Sieg der noch jungen Spielzeit. Der TVO gewann das Duell mit 27:22 (16:13).

Cordes sprach nach der Partie von einem verdienten Sieg für seine Sieben. „Wobei grundsätzlich wieder von einem engen Spiel zu sprechen ist. Wir standen aber etwas stabiler, hatten das Positive aus den vorherigen Partien mitgenommen und dieses Mal noch besser gemacht“, atmete Cordes durch, weil er und sein Team das Warten auf Sieg Nummer eins nun beendet haben.

„Es ist eine Erkenntnis, dass wir reagieren und wechseln können.“
TVO-Trainer Thomas Cordes

Die erste Halbzeit glich noch einer kleinen Achterbahnfahrt. Denn nachdem die Oytenerinnen gut in die Partie gekommen sind und nach einem Treffer von Kreisläuferin Jasmin Johannesmann mit 4:2 geführt haben, drehten die Gastgeberinnen die Begegnung zunächst: Die HSG führte in der zwölften Minute mit 6:4. Die Cordes-Crew fand aber schnell zurück in die Spur. In der 19. Minute brachte Marie Majewski die „Vampires“ mit 11:8 in Front. Beim Halbzeitpfiff hatte die Drei-Tore-Führung weiterhin Bestand. Der finale Treffer der ersten 30 Minuten ging auf das Konto von Maja Hidde. Die Linkshänderin traf zum 16:13 aus Sicht des TVO.

Dass Stade phasenweise führte, begründete Cordes mit Fehlern, die sich seine Spielerinnen erlaubt haben. „Es ist aber auch eine Erkenntnis, dass wir dann reagieren und wechseln können. Es ist eine unserer Stärken, dass wir überall eine zweite Spielerin auf den Positionen bringen können.“

Direkt nach dem Seitenwechsel musste Oyten aber eine weitere schwierige Phase überstehen, als Stade auf 15:16 herankam. „Da lief es ein bisschen wild und wir müssen eigentlich ruhiger sein. Zwar verlieren wir den Faden, sammeln uns aber auch wieder“, schilderte Cordes.

Weil die „Vampires“ zurück in die Spur fanden, erarbeiteten sie sich einen Vorsprung, den sie nicht mehr hergaben. Den Schlusspunkt setzte Celin Bielefeldt. Mit ihrem einzigen Treffer während der Partie stellte Oytens junge Außenspielerin den Endstand her. Nach ihrem Tor waren noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen, in dieser Zeit sollte jedoch kein Treffer mehr fallen. Zwar sei noch nicht alles rund gelaufen, zufrieden war der Coach aber dennoch. Vor allem die geringe Anzahl an Gegentoren spreche für eine kompakte Deckung, sagte Cordes.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes

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