Oyten III reitet die Erfolgswelle und Intschede ist enttäuscht

29. September 2025 | 3. Damen

Aufsteiger TV Oyten III hat in der Handball-Verbandsliga der Frauen auch sein Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen gewonnen und ist nach drei Spielen ungeschlagen. Derweil macht sich beim Kreisrivalen TSV Intschede nach der dritten Saisonniederlage Ernüchterung breit.

TV Oyten III – ATSV Habenhausen 28:26 (16:14): Mit dem Erfolg über die zuvor ungeschlagenen Bremerinnen hat der Aufsteiger das nächste Ausrufezeichen in der Verbandsliga gesetzt. Nach drei Spieltagen führt die Drittvertretung der „Vampires“ die Tabelle überraschend mit 5:1 Zählern an – punktgleich mit Oberligaabsteiger MTV Tostedt.

Jannik Sievers zeigte sich hochzufrieden mit der Vorstellung seines Teams. „Bei uns hat vieles geklappt. Wir standen in der 6:0-Deckung kompakt, hatten mit Lina Bartsch einen sicheren Rückhalt im Kasten“, resümierte der Coach des TVO. Die junge Torhüterin aus der A-Jugend war ein wichtiger Faktor und parierte unter anderem zwei Siebenmeter des ATSV. Nach einem 7:7-Zwischenstand Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Gastgeberinnen auf 15:10 ab und nahmen eine 16:14-Führung mit in die Pause.

Kurz nach dem Seitenwechsel drohte die Partie beim Stand von 16:16 zu kippen, doch die Gastgeberinnen bewiesen die notwendige Nervenstärke. „Wir haben immer dann getroffen, als wir Tore brauchten“, freute sich Sievers. „Als Habenhausen dran war, sind wir gut mit dem Druck umgegangen. Wir sind ruhig geblieben und haben dann letztlich auch verdient gewonnen.“ Die Vorentscheidung fiel in der 58. Minute, als Kreisläuferin Bea Junge auf Zuspiel von Theresa Otten zum 27:24 traf und damit den zweiten Saisonsieg des Aufsteigers endgültig besiegelte.

SVGO Bremen – TSV Intschede 32:18 (16:9): Der TSV Intschede wartet nach der dritten Niederlage im dritten Spiel weiter auf die ersten Punkte. Mit nunmehr 0:6 Zählern klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine riesige Lücke beim Team vom Weserstrand. In der Hansestadt warf die Gäste in der vierten Spielminute eine frühe Rote Karte gegen Beeke Hermann komplett aus der Bahn. Die ohnehin nur mit zwei etatmäßigen Rückraumspielerinnen angereisten Intschederinnen verloren dadurch jegliche Wechsel- und Angriffsoptionen. „Bei uns fehlt dann der nötige Druck aus dem Rückraum und wir geraten früh in Rückstand“, schilderte Trainer Niklas Bodenstab.

Zwar gingen die Gäste durch Paula Binder und Hermann zunächst mit 2:1 in Führung, doch diese hielt nur eine kurze Zeit. Beim 6:2 (8.) lag der SVGO erstmals mit vier Toren vorn. Intschede blieb durch Marieke Witzschke bis zum 11:7 (23.) noch einigermaßen in Schlagdistanz, musste dann aber abreißen lassen. Hanna Schwarz markierte das 30:16 (54.). Paula Binder setzte 26 Sekunden vor Spielende mit ihrem Tor zum 18:32 den Schlusspunkt.

„Mit einem vollen Kader wäre mehr möglich gewesen“, zeigte sich Niklas Bodenstab überzeugt. Am 12. Oktober empfängt der TSV Intschede mit der SG Findorff einen der Titelfavoriten in der Gustav-England-Halle.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt

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