TV Oyten: Niedrige Torausbeute mündet in erneuter Niederlage

9. November 2025 | 1. Damen

Die Regionalliga-Handballerinnen des TV Oyten haben aktuell ein großes Problem. Sie werfen zu wenig Tore. Dieses Manko offenbarten die „Vampires“ im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV – die Partie ging mit 22:27 verloren – und nun auch im Auswärtsspiel gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Beide Teams bekleckerten sich in der Offensive nicht gerade mit Ruhm. Am Ende stand es 23:20 (14:12) für die Gastgeberinnen.

Thomas Cordes bedauerte nach dem Spielende, dass seine Sieben nun schon zum zweiten Mal in Serie auf eine niedrige Toranzahl gekommen ist. „Wir haben im Angriff keine Mittel gefunden. So kann man es kurz und knapp zusammenfassen“, sagte der Trainer des TV Oyten. Warum die „Vampires“ in der Offensive erneut ihre Probleme hatten, konnte sich der Übungsleiter nicht erklären: „Wir haben im Training zuletzt viel Arbeit für den Angriff untergebracht. Die Fehlerquote war dann auch nicht so hoch wie gegen Wilhelmshaven. Aber insgesamt müssen wir an unserer Durchschlagskraft arbeiten und mutiger sein. Mit 20 Toren gewinnst du in dieser Liga kein Spiel.“

Schwierig sei zudem gewesen, dass der TV Oyten sofort im Hintertreffen war. Nach neun gespielten Minuten führte der Aufsteiger aus dem Ammerland mit vier Toren – 5:1. Bis zur Halbzeitpause legte die SG noch neun weitere Tore drauf. „Wir sind immer hinterhergelaufen. Und 14 Gegentore in einer Halbzeit waren mir zu viel“, monierte Cordes, der aber mit der Defensivleistung in Abschnitt zwei zufrieden war. Weil die Deckung gut stand, blieben die Oytenerinnen auch in Schlagdistanz. Nachdem Sarah Kennerth auf 19:21 verkürzt hatte (53.), war für die Gäste noch alles möglich.

Ein weiteres Problem sei in Friedrichsfehn aber auch gewesen, „dass wir immer dann verwerfen, wenn wir die Chance hatten, auf ein Tor heranzukommen“, ärgerte sich Thomas Cordes. Nach Kennerths Treffer zog die SG auf 23:19 davon und entschied damit die Begegnung. Das Tor von TVO-Kreisläuferin Jana Lüdersen zum Endstand war nur noch für die Statistik.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes

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