TV Oyten feiert Arbeitssieg dank starker Gärdes im Tor

16. November 2025 | 1. Damen

Einen ganz wichtigen Arbeitssieg erkämpften sich am Wochenende die Regionalliga-Handballerinnen des TV Oyten im Heimspiel gegen den Aufsteiger MTV Rosdorf, der den Gastgeberinnen aller abverlangte. Am Ende konnten sich die Vampires bei ihrer Keeperin Larissa Gerdes bedanken, die im Endspurt der Partie zur Hochform auflief und so den knappen 30:28 (17:26)-Erfolg festhielt.

Anna Lena Meyer TVO vs Rosdorf.
Setzte des Öfteren Ausrufezeichen im Spiel gegen Rosdorf: Anna-Lena Meyer. © Hägermann

Klar war die Erleichterung dem jungen Team von Coach Thomas Cordes nach dem Abpfiff regelrecht ins Gesicht geschrieben. Denn die Hausherrinnen mussten schon ordentlich um die zwei Punkte bangen. Und das, obwohl ihnen die Handballerinnen aus dem Raum Göttingen vor allem zum Ende des ersten und im gesamten gesamte zweiten Abschnitt zahlreiche Chancen auf dem Silbertablett anboten, um die Partie vorzeitig in die richtigen Bahnen zu lenken. „Stimmt, wir haben uns das Leben schwerer gemacht, als es eigentlich notwendig war. Es ist eben so, dass wir noch nicht konstant genug sind, um solche Spiele dann auch ruhig nach Hause fahren zu können. Dieses Mal haben wir es im Angriff zwar sehr viel besser gemacht, als noch vergangene Woche. Dafür passte es zu oft in der Deckung nicht. Da hilft es dann, wenn die Keeperin vieles ausbügeln kann“, wusste auch Cordes natürlich zu genau, wär sich da ein Sonderlob abholen durfte. „Wichtig aber ist am Ende, dass wir das Ding gewonnen haben und nun mit Rückenwind am kommenden Samstag nach Diepholz fahren können“, richtete Cordes da schon einmal auf die kommende Aufgabe bei der HSG Hunte-Aue Löwen, die auch beim bisher sieglosen Schlusslicht nichts viel einfacher wären dürfte.

In den ersten zehn Minuten sah es dabei noch nicht danach aus, als ob Oytens Keeperin ihren besten Tag erwischen sollte. Vor allem Außenspielerin Neele Diek setzte in diesem Durchgang dem TVO zu, bekam Larissa Gärdes noch keine einzige Hand an den Ball. Das sollte sich dann aber ändern. Denn je länger die Partie dauerte, desto besser wurde die 23-Jährige. Beim 14:10 (22.) durch Anna-Lena Meyer waren die Gastgeberinnen erstmals drauf und dran, das Spiel in ihre Richtung zu lenken, doch zwei einfach Ballverluste ließen die Partie weiter auf des Messers Schneide balancieren. Nur gut, dass die Deckung des Aufsteigers immer wieder Lücken anbot, sodass sich der TVO nicht zu stark in 1:1-Situationen aufreiben musste.

Quelle: Kreiszeitung, Autor: Frank von Staden

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