
Punktloser Spieltag für den TSV Intschede und TV Oyten III
24. November 2025 | 3. Damen
Der TV Oyten III hat in der Handball-Verbandsliga der Frauen erstmals in dieser Saison vor eigenem Anhang verloren, bleibt in der Tabelle aber Zweiter. Keine Punkte gab es auch für den TSV Intschede. Nach der siebten Saisonniederlage ist das rettende Ufer für das Team vom Weserstrand nun bereits vier Punkte entfernt.
TV Oyten III – HSG Bützfleth/Drochtersen 28:32 (15:17): Für die Drittvertretung der „Vampires“ war es in dieser Saison die erste Niederlage in eigener Halle. „In den Duellen mit den Top-Teams musst du deine Bestform auf die Platte bringen. Das haben wir heute nicht geschafft. Wir hätten noch Stunden spielen können, und wir hätten nicht gewonnen“, erkannte Jannik Sievers die Niederlage gegen den Vorjahresmeister an.
Schon in den Anfangsminuten sah sich der Coach der Gastgeberinnen gezwungen, beim Stand von 5:7 (10.) die erste Auszeit zu nehmen. Kim Pleß (2), Theresa Otten und Katharina Steinsträter drehten im Anschluss zunächst das Spiel und sorgten für eine Zwei-Tore-Führung des TVO – 9:7 (15.). Der Schwung hielt jedoch nicht lange an: Obwohl Pleß per Siebenmeter noch zum 15:15 (28.) ausgleichen konnte, wurden die Seiten bei einer 17:15-Führung zugunsten der Gäste gewechselt.
Im zweiten Durchgang mussten die Oytenerinnen nach dem 19:20 (39.) abreißen lassen. Die HSG Bützfleth/Drochtersen zog im weiteren Verlauf davon und setzte sich bis zur 49. Spielminute vorentscheidend auf 27:22 ab. Die ohne Nina Wilkens, Bea Junge und Lea Loèl angetretenen Gastgeberinnen fanden an diesem Tag nicht zu ihrer Form. „Irgendwie war der Wurm drin“, stellte Jannik Sievers in seinem Resümee fest. „Wir können den Gegner schlagen, aber heute war die HSG die bessere Mannschaft.“ In der Tabelle der Verbandsliga Nord belegt der Aufsteiger trotz der Niederlage mit 11:5 Zählern weiter einen starken zweiten Platz, die HSG Bützfleth/Drochtersen hat als Sechster 8:4 Punkte und zwei Partien weniger absolviert.
TSV Intschede – HSG Unterweser 22:26 (10:15): Die Negativserie will einfach nicht enden: Der TSV Intschede bleibt weiterhin ohne Punkte und muss sich nach der Pleite gegen den Aufsteiger auf einen langen Abstiegskampf einstellen. „Der Gegner war nicht besser, er hat aber seine Chancen effizienter genutzt“, stellte TSV-Coach Niklas Bodenstab fest. Zufrieden zeigte sich Bodenstab lediglich mit den kassierten 26 Gegentoren.
Dabei war der TSV Intschede zunächst auf einem guten Weg. Beeke Hermann, Lilli Kopmann und Valerie Wahlers sorgten für eine vielversprechende 3:0-Führung (4.). Doch die Gäste konterten schnell und kamen binnen drei Minuten zum Ausgleich (3:3/6.). Nach einem verworfenen Siebenmeter von Kopmann war die HSG Unterweser dann endgültig obenauf und zog auf 9:5 (18.) davon. Niklas Bodenstab sah sich zur ersten Auszeit gezwungen. „Wir müssen die Chancen besser ausspielen“, monierte der Coach.
Nach einem Fünf-Tore-Rückstand zur Pause raffte sich der TSV Intschede noch einmal auf. Kopmann brachte die Gastgeberinnen auf 13:15 (35.) heran. Doch im weiteren Verlauf wusste der TSV auch eine doppelte Zeitstrafe gegen die HSG nicht zu nutzen. Lichtblick in der TSV-Offensive war Beeke Hermann – mit sieben Toren unterstrich die junge Rückraumlinke ihre gute Form.
Vor der Saison hatte der TSV Intschede noch einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte als Ziel ausgegeben. Davon ist die Mannschaft von der linken Weserseite nach der erneuten Pleite weit entfernt und kämpft nun um den Klassenerhalt.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt
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