
TV Oyten II setzt sich in einem intensiven Spiel durch
7. Dezember 2025 | 2. Damen
Der TV Oyten II hat sein letztes Auswärtsspiel in diesem Jahr gewonnen. Nach einem 32:27 (15:10)-Sieg beim TV Neerstedt weisen die Oberliga-Handballerinnen aus dem Verdener Nordkreis zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde eine positive Bilanz auf.
Bis zum 8:8 in der 18. Spielminute verlief die Partie in der Gemeinde Dötlingen ausgeglichen. Dann setzten sich die Gäste bis zur Halbzeit auf fünf Tore ab. Im zweiten Abschnitt baute die Regionalliga-Reserve ihren Vorsprung auf acht Tore aus (22:14/42.). TVO-Coach Sebastian Kohls berichtete von einem „superintensiven Spiel“. Neerstedts Trainerin Cordula Schröder-Brockshus habe sich einiges einfallen lassen, sagte Kohls. „Neerstedt hat extrem hoch gedeckt und unseren Rückraum so unter Druck gesetzt. Beide Teams waren von Beginn an on fire“, erläuterte der Trainer. Ein Sonderlob verteilte der Langwedeler an Cathleen Hütten. Die junge Torhüterin aus der A-Jugend stand über 60 Minuten zwischen den Pfosten und machte nur bei einigen Siebenmetern Platz für Carlotta Hohaus.
Nach etwas Anlaufzeit läuft es
Die Oytenerinnen brauchten zunächst einige Minuten, um sich von einem 0:3-Rückstand (4.) zu erholen. Mia Geßler brachte den TVO auf 4:3 (9.) heran. Beim 7:7 (15.) durch Jahne Wendt wiesen beide Teams erstmals die gleiche Anzahl an Treffern auf. In der Folge stellten sich die „Vampires“ immer besser auf die Deckung der Gastgeberinnen ein. „Mia Geßler und Nela Nowak haben die Abwehr gut bespielt“, lobte Sebastian Kohls zwei Spielerinnen aus seiner jungen Garde. Katrin Salkic, mit zehn Toren beste Werferin bei den Gästen, sorgte für den Halbzeitstand – 15:10.
In der zweiten Halbzeit unterbrach Kohls einen 3:0-Lauf der Neerstedterinnen mit einem Team-Time-out. Der TVN hatte binnen einer Minute auf 22:17 (43.) verkürzt. „Wir lagen dann zwar immer mit einigen Toren vorn, Neerstedt hat aber nie aufgegeben“, sagte Kohls.
Derweil reklamierte Cordula Schröder-Brockshus die hohe Fehlerzahl ihrer Mannschaft. „Wir werfen in den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit zu viele Bälle weg und laufen dann wie aus dem Nichts einem Rückstand hinterher“, klagte die Trainerin des TV Neerstedt. Für die 32-Jährige und ihre Sieben war es bereits die dritte Niederlage in Folge.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt
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