TSV Intschede verpasst trotz „vorzeigbarer Vorstellung“ ersten Sieg

15. Dezember 2025 | 3. Damen

Der TSV Intschede durfte im Auswärtsspiel der Handball-Verbandsliga der Frauen bei der HSG Stade/Fredenbeck III lange auf etwas Zählbares hoffen. Doch letztlich setzte es im neunten Spiel die neunte Niederlage. Nichts zu holen gab es auch für den TV Oyten III. Der Aufsteiger musste sich in eigener Halle Primus SV Werder Bremen II geschlagen geben.

TV Oyten III – SV Werder Bremen II 24:38 (13:19): Deutlich wurde es in der Pestalozzihalle erst im Schlussviertel der Partie. Nina Wilkens hatte den TV Oyten III in der 36. Spielminute noch einmal auf 18:21 herangebracht. Danach verpassten die Gastgeberinnen mehrfach den Anschluss: Jessica Smid scheiterte frei vom Kreis, Wilkens ließ einen Siebenmeter liegen. Im letzten Viertel gelangen der Mannschaft von Trainer Jannik Sievers nur noch zwei Treffer. Die Gäste bauten ihren 28:22-Vorsprung aus der 47. Minute bis zum Schlusspfiff auf 14 Tore aus. „Werder war die bessere Mannschaft. Die Niederlage geht in Ordnung, ist aber zu hoch ausgefallen“, resümierte Sievers.

Der Oytener Trainer monierte insbesondere die vielen Ballverluste im Schlussabschnitt. Seine Sieben habe im Angriff „keine Lösungen mehr gefunden“, so der Daverdener. Ein Beinbruch sei die Niederlage jedoch nicht. „Als Aufsteiger haben wir eine solide erste Saisonhälfte hingelegt. Ich bin nicht unzufrieden“, betonte Sievers. Nach neun Spielen – in der Hinrunde stehen noch die Begegnungen gegen die SG Findorff und Mitaufsteiger HSG Unterweser aus – belegt der TV Oyten III mit 11:7 Punkten Tabellenplatz sechs. Gegen die junge zweite Mannschaft des SV Werder Bremen liefen die Gastgeber von Beginn an einem Rückstand hinterher.

HSG Stade/Fredenbeck III – TSV Intschede 31:30 (19:20): TSV-Coach Niklas Bodenstab bescheinigte seinem Team trotz der knappen Niederlage eine „absolut vorzeigbare Vorstellung“. Dennoch beträgt der Rückstand der Intschederinnen auf das rettende Ufer nun bereits sechs Punkte. In dem intensiven Abstiegsduell schenkten sich beide Teams nichts. Die Schiedsrichter verhängten insgesamt 14 Zeitstrafen, davon neun gegen die Gastgeberinnen. Doch selbst 14 Treffer von Paula Binder reichten dem TSV am Ende nicht zum Punktgewinn.

Nach einem 7:12-Rückstand in der 13. Spielminute drehten die Gäste auf. Cora Witzschke verkürzte auf 15:16 (22.), zur Pause hatte die Sieben von Trainer Bodenstab knapp mit 20:19 die Nase vorn. Im zweiten Durchgang wechselte die Führung mehrfach. Letztlich brachte die HSG Stade/Fredenbeck III ein 27:24 aus der 49. Minute über die Zeit. Der Anschlusstreffer von Valerie Wahlers zum 31:30-Endstand kam zu spät – zu diesem Zeitpunkt waren nur noch zwölf Sekunden auf der Uhr. „Wir haben gezeigt, dass wir zumindest mit den Teams aus der unteren Tabellenhälfte mithalten können“, zeigte sich Bodenstab trotz der Niederlage optimistisch. Der Weg zum Klassenerhalt bleibt für den Klub von der linken Weserseite jedoch lang. Nach der Weihnachtspause wartet am Freitag, 16. Januar, das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten HSG Bützfleth/Drochtersen.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt

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