
Der TV Oyten ärgert Werder Bremen lange, doch am Ende wird es deutlich
16. Dezember 2025 | Weibliche A-Jugend
Nichts wurde es mit einer Überraschung für die weibliche A-Jugend des TV Oyten. Im Spitzenspiel der Handball-Regionalliga musste sich das Team von Carolin Sunder dem SV Werder Bremen mit 20:32 (11:10) geschlagen geben.
Die Enttäuschung hielt sich bei Oytens Trainerin jedoch in Grenzen, zumal das Ergebnis laut Sunder den Spielverlauf keinesfalls widerspiegelte: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt. Am Ende war Werder jedoch einen Tick cleverer und erfahrener als wir. Daher geht die Niederlage natürlich in Ordnung, hätte jedoch nicht so deutlich ausfallen müssen.“ Zu Beginn benötigten die Gastgeberinnen eine gewisse Anlaufzeit, ehe sie ihren Rhythmus fanden. Hatte der favorisierte SVW zunächst ein 2:1 (3.) vorgelegt, übernahm der TVO in der Folge das Kommando. In der 16. Minute hieß es nach einem Treffer von Lina Schlenker 9:5. Zwar glichen die Gäste zum 10:10 aus, doch kurz vor dem Wechsel traf Amelie Nienaber zur 11:10-Pausenführung.
Zu Beginn der zweiten Hälfte legte die siebenfache Torschützin Svea Helmke zwar noch zum 12:10 (32.) nach, doch im Anschluss sorgte der Tabellenführer mit einem 8:0-Lauf für die Vorentscheidung – 12:18 (40.). Bei diesem Abstand blieb es bis zum 17:23 (50.), ehe es in der Schlussphase doch noch deutlich wurde. „Am Ende haben wir zu kopflos agiert und uns auch aufgegeben. Dennoch werte ich unseren Auftritt als Erfolg, zumal wir Werder dazu genötigt haben, dass sie 40 Minuten die erste Sieben spielen lassen mussten. Die hatten schon Angst, dass sie nicht als Sieger aus der Halle gehen werden.“
Tore für den TV Oyten: S. Helmke (7/2), M. Helmke (4), Bielefeldt (2), Schlenker (2), Nowak (2), Meyer (1/1), Nienaber (1), Jäger (1).
Quelle: Kreiszeitung, Autor: Kai Caspers
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