
Perfekter Jahresauftakt – TV Oyten überrollt den TuS Jahn Hollenstedt
11. Januar 2026 | 1. Damen
Viel besser hätte das erste Spiel im Jahr 2026 für die Regionalliga-Handballerinnen des TV Oyten nicht laufen können. Sie hatten am Sonntag den TuS Jahn Hollenstedt zu Gast und zerlegten den Tabellenzehnten fein säuberlich in seine Einzelteile. Letzten Endes feierten die „Vampires“ einen Heimsieg, der zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Nach 60 einseitigen Minuten stand es 38:23 (16:10) für Oyten. Der TVO ist nicht nur auf Rang sieben der Regionalliga-Tabelle gesprungen, sondern hat sich auch Luft nach unten verschafft: Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt acht Punkte.
Oytens Coach Thomas Cordes war von der Leistung seiner Sieben sehr angetan. „Es war ein klassischer Start-Ziel-Sieg. Wir haben im Vorfeld gesagt, dass es für uns um sehr wichtige Punkte geht. Dass wir sie dann auch noch auf die Art und Weise einfahren, macht es umso schöner“, freute sich der Übungsleiter des Gewinnerteams. Einen winzig kleinen Kritikpunkt äußerte Cordes dann aber doch: „Eigentlich müssen wir zur Pause schon deutlicher als mit plus sechs Toren führen.“
Die Lücke wird größer
In der Tat beherrschten die Gastgeberinnen das Geschehen von Beginn an. Sie profitierten allerdings auch davon, dass die Handballerinnen aus Hollenstedt ab Spielminute eins Fehler wie am Fließband produzierten. Da aber auch aufseiten des TVO anfangs der ein oder andere Patzer im Spiel auftauchte, war der Abstand nach einer Viertelstunde noch nicht allzu deutlich: Die „Vampires“ führten nach 15 Minuten mit drei Toren – 8:5. Anschließend wurde die Lücke jedoch größer: Nach einem Doppelpack der quirligen Isabel Schengalz klaffte eine Lücke von sechs Treffern zwischen den beiden Teams – 12:6 (23.). Dies war dann auch beim Pausenpfiff der Fall (16:10).
Nach der Pause kam der „Vampires“-Express dann so richtig ins Rollen, während das Spiel des TuS Jahn weiterhin mächtig stockte und Hollenstedt sich mehr und mehr als sehr dankbarer Gegner zum Jahresauftakt entpuppte: Der TVO zog zunächst auf 19:11 davon, musste dann zwei Gegentore zum 19:13 schlucken und führte sieben Minuten nach dem Seitenwechsel dennoch erstmals zweistellig: Anna-Lena Meyer traf zum 23:13. Die Rückraumlinke, die zehn Tore zum Heimerfolg beisteuerte, heimste dann auch ein Sonderlob von Thomas Cordes ein: „Dass sie im Angriff so stark gespielt hat, war unheimlich wichtig. Sie hat im ersten Durchgang nahezu fehlerlos gespielt.“
Auch die Youngsterinnen überzeugen
Nach dem 23:13 waren die zwei Punkte im Grunde eingetütet. Denn Hollenstedt machte nicht mehr den Eindruck, dass sich das Team noch einmal gegen die drohende Klatsche wehren kann. Und dazu kam es dann auch nicht: Vielmehr drückte Oyten weiter aufs Gaspedal und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Kurz vor Spielende stellte Lisa-Marie Gerling auf 35:21, das finale Tor der Begegnung markierte Youngsterin Lina Schlenker. Die junge Linkshänderin traf für den TV Oyten zum Endstand.
Schlenker kam wie Svea Helmke in der Schlussphase. Thomas Cordes schenkte den beiden Talenten nicht nur wichtige Spielminuten in der Regionalliga, er gab den beiden zudem die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Der Plan ging auf. Wie Schlenker trug sich auch Svea Helmke einmal in die Torschützenliste ein. „Zudem hat Svea in der Abwehr Fehler von Hollenstedt provoziert und zudem tolle Pässe gespielt“, lobte Cordes. „Es freut mich zudem, dass wir bei einer hohen Führung am Ende nicht nur mit drei oder vier Toren gewinnen, sondern dass die Mädels es durchgezogen haben.“
Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes
Die nächsten Spiele der m.B-Jugend
Die Termine aller Mannschaften sowie weitere Veranstaltungen findet ihr hier.


