
TV Oyten Vampires gehen mit souveränem Start-Ziel-Sieg ins neue Jahr
11. Januar 2026 | 1. Damen
Thomas Cordes fing sich selbst wieder ein, als er leichte Kritik äußerte: „Sicher hätten wir uns vor der Halbzeit deutlicher absetzen können. Aber ja, das ist Jammern auf hohem Niveau.“ Letztlich wollte der Trainer der TV Oyten Vampires die Leistung überhaupt nicht schmälern – beim souveränen 38:23 (16:10) am Sonntag im Duell der Handball-Regionalliga gegen einen allerdings ungeheuer fehlerhaften TuS Jahn Hollenstedt fuhren die Gastgeberinnen im ersten Match des Jahres zwei eminent wichtige Punkte ein.
Gerade nach der Derby-Pleite gegen Arsten zum Ausklang 2025 war der Ottersberger stolz auf die Reaktion der Mannschaft: „So ein Spiel muss man erst mal so gewinnen. Es freut mich, dass es ein Start-Ziel-Sieg war und wir bei klarer Führung diesmal drangeblieben sind und das Niveau immer gehalten haben. Das sollte uns das nötige Selbstvertrauen für die nächsten schweren Aufgaben geben.“
Dickes Lob an Anna-Lena Meyer
Und entgegen seiner sonstigen Gewohnheit hob der Coach auch eine Spielerin heraus: „Ich glaube, Anna-Lena Meyer hat im Angriff ohne Fehler performt.“ Die so gelobte Rückraum-Akteurin freute sich, dass die Revanche für die Hinrunden-Niederlage gelungen ist: „Das hat richtig Spaß gemacht. Wir haben als Team vollauf überzeugt und sind somit klasse aus der Winterpause gekommen.“ Jetzt gelte es, jeden weiteren Sieg mitzunehmen, „dann sehen wir, wo wir am Ende der Saison landen.“ Zehn blitzsaubere Treffer steuerte Meyer bei – acht davon in der ersten Hälfte.
Über 5:2 und 10:5 sorgten die Vampires für einen komfortablen Gang in die Kabine, auch nach dem Wechsel blieben sie mit flexiblem und schnellem Spiel am Drücker und ließen dem Gast nicht den Hauch einer Chance. Immer mit Keeperin Larissa Gärdes, die im Hinspiel noch gefehlt hatte und dem TuS mit Paraden und schnellen Pässen nach vorn früh den Zahn zog, als großen Rückhalt: „Gut war, dass wir uns konsequent an den vorgegebenen Fahrplan hielten. Alle hatten einen guten Tag. Besonders gefreut hat mich, dass ich viele erfolgreiche Gegenstöße einleiten konnte.“
Isabel Schengalz über Deckungsleistug erfreut
Beim 23:13 (37.) stand erstmals eine Zehn-Tore-Führung auf der Anzeigetafel, in der Folge konnte Cordes reichlich wechseln, ohne dass es einen Bruch im TVO-Spiel gab. Der Coach freute sich, dass Rechtsaußen Marie Majewski nach drei Fahrkarten in den ersten vier Versuchen nie den Kopf hängen ließ und noch auf sechs Treffer kam. Ebenso schaute er zufrieden auf Svea Helmke, die nach Ski-Urlaub ohne Training im Verlauf des Matches kam, Fehler beim TuS provozierte und als Krönung die Bude von Lina Schlenker zum 38:23-Endstand mit starkem Pass einleitete.
Das Schlusswort hatte Isabel Schengalz, die wieder einmal als Spitze vor der Abwehr überzeugt und im Angriff gewirbelt hatte: „Mit Teamarbeit und einer starken Deckungsleistung haben wir den Grundstein gelegt. So sind wir unserem Ziel nähergekommen, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.“ Um ebenfalls ein wenig auf hohem Niveau zu jammern: „Obwohl leistungsmäßig sicher noch Luft nach oben ist.“
Tore: Kennerth (3), Prütt (1), Meyer (10), Majewski (6), Gerling (4), Hidde (3),Helmke (1), Schlenker (1), Schengalz (6), Johannesmann (3/3).
Quelle: Kreiszeitung, Autor: Ulf von der Eltz
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