TV Oyten verlängert mit Trainer Lars Müller-Dormann

15. Januar 2026 | 1. Damen

Bei den Handballern des TV Oyten läuft es in dieser Saison bestens. Das Team mischt im Aufstiegsrennen der Oberliga Nord mit und hat zwischenzeitlich von der Tabellenspitze gegrüßt. Maßgeblichen Anteil daran hat Trainer Lars Müller-Dormann. Der 51-Jährige hat die erste Herren des Vereins zu einem Spitzenteam geformt. Die positive Entwicklung ist den Verantwortlichen des TVO nicht entgangen. Sie haben sich daher mit dem Coach zusammengesetzt, um über eine Vertragsverlängerung zu sprechen. Die Gespräche verliefen positiv, sodass Müller-Dormann seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängerte. Das gab der TVO am Donnerstag bekannt.

Neben dem Chefcoach bleiben auch Torwarttrainer Bastian Bormann und Athletikcoach Pascal Maluvius den „Vampires“ über die Saison hinaus erhalten. Damit setzt der Verein im Trainerstab auf Kontinuität. Für Müller-Dormann wird es bereits das siebte Jahr sein, in das er als Coach der TVO-Männer geht. „Er hat dem Team zunächst mit Marc Winter und nun eigenverantwortlich einen Stil verpasst, der hundertprozentig zu der Mannschaft passt. Die Zusammenarbeit ist von großem Vertrauen geprägt. Daher war es für uns keine Frage, dass wir diese über den Sommer hinaus verlängern“, erklärt Jürgen Prütt, zweiter Vorsitzender der Handballabteilung beim TV Oyten.

Für Lars Müller-Dormann ist die Verlängerung ebenfalls nur Formsache gewesen. „Die Entwicklung ist zu erkennen und es macht Spaß mit den Jungs“, sagt der Trainer im Gespräch mit unserer Zeitung. Müller-Dormann hatte die Oytener Männer im Sommer 2019 gemeinsam mit Marc Winter übernommen. Das Trainerduo führte den TVO bis in die Oberliga. Seit 2022 spielen die „Vampires“ nun schon in dieser Spielklasse und steigerten sich von Saison zu Saison.

Seit dieser Spielzeit trainiert Lars Müller-Dormann die erste Herren alleinverantwortlich. Doch auch ohne seinen langjährigen Trainerkollegen Marc Winter, der mittlerweile Coach beim Drittligisten ATSV Habenhausen ist, ging die Entwicklung in die richtige Richtung. „Viele Talente haben sich mittlerweile zu gestandenen Oberligaspielern entwickelt“, sagt Jürgen Prütt anerkennend. Verein und Trainer sind sich aber einig, dass der Kader künftig breiter aufgestellt werden soll. „Die aktuelle Verletztenmisere hat gezeigt, dass wir an der Stelle nachbessern müssen“, bekräftigt Prütt.

Heimspiel gegen Hunte-Aue Löwen verlegt

Die Verletztenmisere ist auch der Grund, warum der TV Oyten am Wochenende spielfrei hat. Am Sonntag sollte die Sieben von Müller-Dormann eigentlich ab 14.30 Uhr die HSG Hunte-Aue Löwen empfangen. Dem Coach stehen aufgrund von Verletzungen und Urlaub jedoch nicht genug Spieler zur Verfügung. Daher haben die Oytener mit den Löwen Kontakt aufgenommen und um eine Verlegung gebeten.

Am Donnerstagabend teilte Müller-Dormann gegenüber unserer Zeitung mit, dass die Partie verlegt wurde. Neuer Termin ist der 1. Februar (Anpfiff um 16 Uhr). Auf den TVO kommt an dem Wochenende dann ein Doppelheimspieltag zu, da ein Tag zuvor bereits ab 18 Uhr die Partie gegen den TV Neerstedt stattfindet. „Wir müssten in den sauren Apfel beißen“, hatte Müller-Dormann bereits gesagt, bevor die Verlegung amtlich war.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Maurice Reding

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