Lars Müller-Dormann bleibt Trainer der TV Oyten Vampires – Heimspiel gegen Löwen verlegt

16. Januar 2026 | 1. Herren

Obwohl der TV Oyten in dieser Saison erneut mit einigen personellen Problemen zu kämpfen hat, liegt der Handball-Oberligist sportlich voll im Soll. Aktuell auf dem dritten Platz, dürften die Vampires bis zum Saisonende definitiv ein gehöriges Wörtchen im Kampf um den Titel mitsprechen. Das ist in erster Linie ein großer Verdienst von Lars Müller-Dormann. Nicht von ungefähr wurde der Vertrag mit dem Trainer frühzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Auch Torwart-Trainer Bastian Bormann und Athletik-Coach Pascal Maluvius bleiben dem TVO erhalten.

Sehr zur Freude von Jürgen Prütt, der Lars „Dodo“ Müller-Dormann 2019 seinerzeit gemeinsam mit Marc Winter zum TVO geholt hat. „Dodo hat dem Team einen Stil verpasst, der perfekt zu der Mannschaft passt. Ferner ist die Zusammenarbeit mit ihm von großem Vertrauen geprägt. Daher stand es für uns auch außer Frage, dass wir mit ihm frühzeitig verlängern und damit für Kontinuität sorgen“, sagt Oytens 2. Vorsitzender.

Die Arbeit mit den Jungs macht mir weiterhin viel Spaß. Außerdem bin ich nicht der Typ, der zwingend bis zum März warten muss, ob vielleicht noch andere interessante Angebote kommen.

Lars Müller-Dormann

Eine Entscheidung ganz im Sinne von Lars Müller-Dormann. „Die Arbeit mit den Jungs macht mir weiterhin viel Spaß. Außerdem bin ich nicht der Typ, der zwingend bis zum März warten muss, ob vielleicht noch andere interessante Angebote kommen. Natürlich schaut man mitunter mal etwas neidisch in Richtung der anderen Vereine. Aber in Oyten sind die Mittel nun einmal etwas begrenzter, sodass hier die Entwicklung der Talente im Vordergrund stehen muss“, erklärt der 51-Jährige. Aber das ist für „Dodo“, der dann beim TVO in seine siebte Saison gehen wird, nichts Neues. Schon bei seiner Vorstellung 2019 hatte er genau diese Attribute in den Vordergrund gestellt und sich zur Aufgabe gemacht, den jungen Spielern langfristig eine Perspektive zu bieten. Und das ist ihm mit Bravour gelungen. War zunächst mittelfristig die Verbandsliga das Ziel, hat Müller-Dormann die Vampires mittlerweile als ein gestandenes Oberligateam etabliert. Dabei galt es immer wieder, Abgänge gestandener Leistungsträger wie zum Beispiel Leonard Fischer (TvdH Oldenburg) und Noah Dreyer (SG Achim/Baden) zu kompensieren. „Für uns liegt die Herausforderung jetzt darin, dass wir unseren Kader breiter aufstellen. Das zeigt die aktuelle Verletztenmisere ganz deutlich“, verdeutlicht Prütt. Eine Aussage, die Müller-Dormann gerne zur Kenntnis nimmt: „Irgendwie haben wir es in der Vergangenheit ja immer hinbekommen. Aber wenn ich nicht immer improvisieren müsste, wäre es auch in Ordnung!“

Partie gegen Löwen erst am 1. Februar

Nachdem der TVO das vergangene Jahr mit einer Niederlage beendet hatte, wollten die Vampires im Heimspiel am Sonntag gegen die HSG Hunte-Aue Löwen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Aber dazu wird es nicht kommen. Müller-Dormann: „Da mir etliche Spieler aus unterschiedlichen Gründen fehlen, habe ich um Verlegung gebeten.“ Die ist jetzt auch amtlich, das Match wird am 1. Februar nachgeholt. Zwar haben die Blau-Roten dann zwei Spiele binnen zwei Tagen, „aber wir müssen eben in den sauren Apfel beißen“, klärt der Coach auf.

Quelle: Kreiszeitung, Autor: Kai Caspers

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