
Die Vampires aus Oyten verlieren aufgrund zu vieler vergebener Chancen
20. Januar 2026 | 1. Damen
Ein über weite Strecken ordentliches Auswärtsspiel lieferten am Sonntag die Regionalliga-Handballerinnen des TV Oyten beim Hannoverschen HC ab. Zwar mussten sich die Vampires am Ende dem Tabellendritten mit 25:28 (15:14) beugen, doch bis zehn Minuten vor Schluss blieben die Gäste stets auf Schlagdistanz, hatten durch den Treffer von Maja Hidde in der 46. Minute zum 21:22 sogar die Möglichkeit, den vermeintlichen Favoriten so richtig zu ärgern. Am Ende aber zogen die Gastgeberinnen dann doch noch den Kopf aus der Schlinge.
„Was nicht nötig gewesen wäre. Doch wir haben vor allem im zweiten Abschnitt viel ausgelassen, waren generell im Angriffsspiel nicht durchsetzungsstark genug, um selbst wie ein Tabellendritter aufzutreten. Das war am Ende der Schlüssel, warum wir diese Niederlage hinnehmen mussten“, zeigte sich Coach Thomas Cordes nicht gerade zufrieden.
Im ersten Abschnitt lief es für den TVO noch gut. In der Deckung waren die Vampires hellwach, packten aggressiv zu und fanden vor dem Tor durchaus Lösungen, die zum Erfolg führen sollten. Cordes: „Doch schon hier haben wir zu viele Chancen liegen gelassen!“ So gelang Sarah Kennerth nach elf Minuten das 8:4. Cordes durfte auch in der 24. Minute noch zuversichtlich dreinblicken, als Isabel Schengalz auf 14:12 für ihre Farben stellte. Der knappe Vorsprung hielt dann auch nach der Pause noch an, traf Maja Hidde zum 17:16. Doch dann bestrafte der HC Oytener Nachlässigkeiten konsequent. So schaffte zwar Anna-Lena Meyer noch einmal das 18:18, danach aber nahmen die Hannoveranerinnen das Heft in die Hand, gingen dem TVO auch etwas die Körner aus.
Tore TV Oyten: Kennerth (4), Prütt (1), Lüdersen (1), Meyer (5), Majewski (1), Gerling (2), Hidde (5), Schengalz (3), Bielefeldt (2), Johannesmann (1).
Quelle: Kreiszeitung, Autor: Frank von Staden
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