
TV Oyten: Kleinigkeiten führen zur Niederlage beim Hannoverschen SC
20. Januar 2026 | 1. Damen
Die niedersächsische Landeshauptstadt war am Sonntag das Reiseziel der Regionalliga-Handballerinnen vom TV Oyten. Das Team um Trainer Thomas Cordes traf dort auf den gastgebenden Hannoverschen SC. Die „Vampires“ waren mit dem Vorhaben angereist, den Sieg aus der Vorwoche gegen Hollenstedt zu vergolden. Gelungen ist es ihnen nicht: Hannover gewann knapp mit 28:25 (14:15).
Cordes erklärte nach dem Spiel, dass die Enttäuschung durchaus groß sei. Denn für den Coach stand fest, dass Punkte im Bereich des Möglichen waren. Schlussendlich seien es aber die berühmten Nuancen gewesen, die das Duell entschieden haben. „Wenn das Pendel in hannoversche Richtung ausgeschlagen ist, haben wir leider unsere Chancen nicht genutzt. Das zeigt dann auch, wie brutal es in dieser Liga ist“, bedauerte der Coach, dass seine Sieben ein besseres Resultat verpasst hat.
Gegen den HSC, der als Tabellendritter den TV Oyten empfangen hat, kamen die Gäste gut aus den Startlöchern. In der zwölften Minute brachte Sarah Kennerth die „Vampires“ mit 8:4 in Führung. Wenig später bekam Oytens Linkshänderin jedoch eine Zeitstrafe aufgebrummt. Zu diesem Zeitpunkt lag die Cordes-Crew mit nur noch einem Treffer vorn – 9:8. In Unterzahl gelang Hannover der Ausgleich. Unentschieden stand es auch in der 28. Spielminute – 14:14. Das letzte Tor des ersten Durchgangs durften aber die Oytenerinnen feiern: Rund eineinhalb Minuten vor dem Pausenpfiff stellte Maja Hidde auf 15:14 für den TVO. „Eigentlich können wir da schon höher führen“, schaute Cordes auf Spielabschnitt eins zurück.
In Halbzeit zwei blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Zwar setzte sich Hannover Mitte des zweiten Durchgangs mehrmals auf drei Tore ab, doch Oyten ließ sich einfach nicht abschütteln: Kennerth verkürzte acht Minuten vor Ende auf 22:23 aus TVO-Sicht. Zur Wende kam es dann aber nicht mehr. Denn die drei nächsten Tore gingen allesamt auf das Konto des Favoriten aus Hannover. Nach dem 22:26 kam Oyten zwar noch einmal heran (24:26), doch die Gastgeberinnen brachten den Vorsprung über die Zeit und bauten ihn noch minimal aus.
„Wir haben das Spiel lange Zeit offen gestaltet. Insgesamt bekommen wir unsere Qualitäten aber nicht über 60 Minuten aufs Feld“, sagte Cordes. Dies müsse man seiner überwiegend jungen Mannschaft aber auch zugestehen. Dennoch ärgerte sich der Trainer: „Weil einfach mehr möglich war.“
Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes
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