Der TV Oyten siegt trotz vieler Fehler mit 28:23 gegen Stade/Fredenbeck

24. Januar 2026 | 1. Damen

Zwei wichtige Punkte fuhren Oytens Regionalliga-Handballerinnen am Wochenende in ihrer Heimpartie gegen die HSG Stade/Fredenbeck ein, dominierten eine Partie, die auf sehr, sehr überschaubarem Niveau geführt wurde, mit 28:23 (14:13) und zogen damit zumindest vorübergehend an den Gästen in der Tabelle vorbei ins gesicherte Mittelfeld.

„Wie, ist am Ende egal. Hauptsache, wir haben die zwei Punkte!“

Oytens Trainer Thomas Cordes

Es war eine Begegnung, die geprägt war von einer ganz hohen Fehlerquote auf beiden Seiten. Viele technische Fehler und Abspielfehler wechselten sich da in schöner Regelmäßigkeit mit ausgelassenen Torchancen aus bester Schussposition ab. „Es waren aber ja auch zwei sehr junge Teams“, merkte später Oytens Trainer Thomas Cordes an, wollte da an seinem Team zumindest öffentlich keine große Kritik aufkommen lassen. Er wollte sich an dem Fehlerfestival gar nicht erst festreden, hob lieber die kämpferische Leistung seines Teams hervor, „denn die war entscheidend für den Sieg!“ Der Übungsleiter musste aufgrund einiger personeller Ausfälle auf junge Spielerinnen bauen, die bisher noch nicht so stark in die Verantwortung genommen werden mussten. Vor allem Svea Helmke hob er hervor, die im ersten Abschnitt nach einem Timeout des TVO im linken Rückraum zum Einsatz kam, „und die es richtig, richtig gut gemacht hat, ein starker Auftritt!“

Die Partie wog dabei von Beginn an hin und her. Mal gingen die Gastgeberinnen in Führung, ließen dann aber in Folge viele Fehler folgen, sodass die Staderinnen, die ebenfalls sehr junge Spielerinnen in ihren Reihen aufboten, die Oberhand bekamen und selbst einen Vorsprung bejubeln durften. Doch auch ihnen unterliefen immer wieder vermeidbare Unsauberkeiten, wurden gleich vier freie Treffer über Außen aufgrund von Kreisübertritt weggepfiffen. So ging die Pausenführung des TVO mit 14:13 durchaus in Ordnung, spiegelt sie dieses enge Match korrekt wider, da die Hausherrinnen zumindest einen Tick konsequenter mit ihren Chancen umgingen.

Kniffelig wurde es dann für die Vampires in der 44. Minute, als sich Sarah Kennerth nach Konter der Gäste und Foulspiel gegen die durchbrechende Leandra Gätzschmann Rot abholte. „Doch den Ausfall haben wir richtig gut aufgefangen“, lobte da Thomas Cordes und sah zudem, dass sein Team in Unterzahl bei 19:19 durch ein Tor der willenstarken Maja Hidde auf 20:19 und kurz darauf durch einen verwandelten Siebenmeter von Isabel Schengalz auf 21:19 stellen konnte. Dieser Oytener Vorsprung schien die Gäste doch zu lähmen, wurden Zuspiele und Abschlüsse in der Folge immer hektischer und unsauberer. „In den entscheidenden Momenten hatten wir ein paar Körner mehr, haben dann in einem Spiel mit beidseitiger hoher Fehlerquote diese in der Schlussphase etwas minimieren können“, konstatierte Cordes. Als Jasmin Johannesmann dann in der 58. Minute auf 26:22 stellen konnte und Keeperin Larissa Gärdes im Gegenzug parierte, war die Messe in dieser Partie, die ob der vielen Unkonzentriertheiten oft einem Jugendspiel glich, gelesen. Cordes: „Wie, ist am Ende egal. Hauptsache, wir haben die zwei Punkte!“

Tore TV Oyten: Hidde, Kennerth (je 5), Köster, Prütt, Helmke (je 1), Bielefeldt, Schlenker (je 2), Schengalz (8/4), Johannesmann (3/1).

Quelle: Kreiszeitung, Autor: Frank von Staden

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