25:28 gegen Primus Altencelle – TV Oyten verpasst besseres Resultat

15. Februar 2026 | 1. Damen

Die Überraschung lag für die Regionalliga-Handballerinnen des TV Oyten nicht zwingend auf dem Silbertablett parat. Aber sie war durchaus greifbar. Denn die „Vampires“ verlangten dem Tabellenführer SV Altencelle am Sonntag sehr viel ab. Eine bessere Chancenverwertung hätte wohl auch gereicht, um den Spitzenreiter wie in der Vorsaison daheim zu besiegen. Doch die Sieben von TVO-Trainer Thomas Cordes vergab insgesamt zu viele Torchancen, sodass sie am Ende eine 25:28 (11:14)-Niederlage quittieren musste.

Thomas Cordes war wenige Minuten nach dem Schlusspfiff eine gewisse Enttäuschung anzumerken. Denn der Coach wusste genau, dass für den TVO wesentlich mehr möglich war. „Ich finde schon, dass wir vernünftig gespielt haben. Altencelle ist mit viel Respekt gegen uns angetreten. Wir müssen nur die Bälle reinmachen. Gegen einen Topgegner darfst du dir viele Fehlwürfe nicht erlauben. Es war ein Spiel, das man gewinnen kann“, fasste der Trainer der Gastgeberinnen die Partie zusammen.

Momentum kippt plötzlich

Bereits in Halbzeit eins brachten sich die „Vampires“ im Grunde selbst in Bedrängnis: Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schlichen sich im Angriff des TV Oyten zunehmend Fehler ein. Dies bestrafte der favorisierte Gast konsequent. Aus einem 7:7 (16.) – Oytens Linksaußen Lisa-Marie Gerling hatte den siebten Treffer der „Vampires“ erzielt – machte der Tabellenführer eine 12:7-Führung (22.). Urplötzlich kippte das Momentum aber wieder auf die Seite der Gastgeberinnen. Lisa-Marie Gerling vollendete einen Gegenstoß mit dem Treffer zum 11:13 (26.). Die Seiten wurden dann mit einem Drei-Tore-Rückstand für den TVO getauscht – 11:14.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Cordes-Sieben zunächst auf Tuchfühlung. „Allerdings verpassen wir es, dass wir bei minus zwei noch näher herankommen. Die Chancen im Ballbesitz waren ja dafür da. Aber wir nutzen das leider nicht für uns aus“, bedauerte Cordes, dass sein Team die Partie nicht mehr komplett spannend machte.

Hinzu kam dann noch, dass die Gastgeberinnen Mitte der zweiten Halbzeit wieder einem deutlicheren Rückstand gegenüberstanden. Weil sie während dieser Phase Altencelles Kreisläuferin Laura Saegert nicht in den Griff bekamen, lagen die Oytenerinnen in Minute 48 wieder mit fünf Toren zurück – 19:24. Die „Vampires“ gaben sich aber noch längst nicht auf und waren beim 24:26 (57.) wieder dran. Der 24. TVO-Treffer ging auf das Konto von Marie Majewski.

Am Ende fehlt die Zeit

Altencelle antwortete in der 58. Minute mit dem 27:24. Zwar hätte Oyten wieder verkürzen können, doch Isabel Schengalz scheiterte freistehend an SVA-Keeperin Julia Garbe. Auf der Gegenseite zeigte auch Oytens Torhüterin Shiva Esser – sie stand für die erkrankte Stammtorhüterin Larissa Gärdes zwischen den Pfosten – eine Parade, und Gerling stellte auf 25:27. Da waren aber nur noch 50 Sekunden auf der Uhr. Zu wenig Zeit, um zumindest einen Punkt einzufahren.

Die Cordes-Sieben versuchte noch einmal, durch eine offene Deckung in Ballbesitz zu kommen, was jedoch nicht gelang. Altencelle biss sich bis zum Torkreis durch und bekam nach einem Foul einen Siebenmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Kristin Skorek sicher und sie stellte den Endstand her.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes

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