3. Damen

TSV Intschede und TV Oyten III verlieren gegen Teams aus Bremen

16. Februar 2026 | 3. Damen

Für den TV Oyten III und den TSV Intschede ging es in der Handball-Verbandsliga der Frauen am Wochenende jeweils gegen Gegner aus der Hansestadt Bremen. Etwas Zählbares ist dabei nicht auf die Konten der Teams aus dem hiesigen Kreis gewandert. Während Oytens Dritte nach 13 Spielen eine ausgeglichene Punktebilanz aufweist, rückt der Abstieg für den TSV Intschede immer näher.

TSV Intschede – SVGO Bremen 30:36 (14:15):
 Es bleibt dabei: Der Klub von der linken Weserseite steht auch nach dem Spiel gegen den SVGO bei einem Saisonsieg. Nach der Heimniederlage gegen die Bremerinnen ziert der TSV Intschede weiter das Tabellenende der Verbandsliga Nord. Bei noch acht ausstehenden Partien fehlen dem TSV nun mittlerweile fünf Zähler zum rettenden Ufer. Intschedes Trainer Niklas Bodenstab sah die dünne Personaldecke als Hauptgrund für die Pleite: „In den letzten 20 Minuten kehrte der Schlendrian ein. Mit nur acht Spielerinnen fehlten mir die Alternativen, um am Ende noch gegenzusteuern.“

Dabei hielt das Schlusslicht lange Zeit bemerkenswert mit. Nach einem 4:7-Rückstand (10.) knabberte sich die Bodenstab-Sieben über ein 10:12 (21.) bis zur Pause auf ein Tor an die Gäste heran – 14:15. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeberinnen auf Augenhöhe mit dem Rangachten aus der Hansestadt: Rückraumspielerin Valerie Wahlers (8 Tore) harmonierte prächtig mit dem Kreisläufer-Duo Henrike Schwittek und Cora Witzschke.

Nach der 20:19-Führung durch Beeke Hermann (38.) schwanden bei den Hausherrinnen jedoch zusehends Kraft und Konzentration. Die SVGO nutzte die Fehlerquote der Gastgeberinnen eiskalt aus und sorgte beim Stand von 26:21 (47.) für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt zum 30:36 setzte Marieke Witzschke 20 Sekunden vor der Sirene.

Den nächsten Anlauf für den zweiten Saisonsieg nimmt das Liga-Schlusslicht am kommenden Sonnabend. Auf die Sieben von Bodenstab wartet dann das absolute Kellerduell: Der TSV Intschede gastiert beim Tabellenvorletzten TSV Bremervörde. Will das Team die Hoffnung auf den Klassenerhalt irgendwie am Leben erhalten, ist ein Erfolg in dieser Partie im Grunde Pflicht.

ATSV Habenhausen – TV Oyten III 36:27 (18:17): 40 Minuten lang hielt die Drittvertretung der „Vampires“ beim Favoriten glänzend mit, am Ende stand dennoch eine deutliche Niederlage zu Buche. Oytens Coach Jannik Sievers zeigte sich nach der Begegnung zwiegespalten: „Wir haben unsere Fehler zwischenzeitlich minimiert und vorne prima Abschlüsse gefunden. In der entscheidenden Phase waren wir aber wieder zu hektisch, was vom ATSV dann eiskalt mit Tempogegenstößen bestraft wurde.“

Nach einem holprigen Start und einem 9:15-Rückstand (20.) bewies Oytens Dritte Moral. Über konsequente Angriffe über Außen und den Kreis glichen die Gäste kurz vor der Pause durch Nina Wilkens zum 17:17 (29.) aus. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen: Beim 22:24 (42.) lag die Sievers-Sieben noch in Schlagdistanz.

Doch dann riss der Faden: Überhastete Abschlüsse und eine stark aufspielende ATSV-Keeperin sorgten dafür, dass die Bremerinnen davonzogen. Ein Sonderlob verteilte Jannik Sievers an A-Jugend-Leihgabe Janne Jäger, die auf Linksaußen eine couragierte Leistung zeigte und vier Treffer erzielte. Beim 28:26 im Hinspiel hatte der TV Oyten III dem ATSV Habenhausen eine von bis dato drei Niederlagen zugefügt.

Am kommenden Wochenende steht für Oyten wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Und die Sievers-Sieben hat die Möglichkeit, in der Tabelle einen kleinen Satz nach oben zu machen. Denn mit dem TV Jahn Hollenstedt II kommt ein Team in die Pestalozzihalle, das aktuell einen Zähler mehr auf dem Konto hat als die „Vampires“.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt

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