
TV Oyten Vampires können sich wieder nicht belohnen: Trainer Thomas Cordes genervt
21. Februar 2026 | 1. Damen
Die 25:26 (15:15)-Niederlage beim Wilhelmshavener HV – sie lag Thomas Cordes quer im Magen. Denn wieder einmal agierte seine Mannschaft gegen eine Spitzenmannschaft auf Augenhöhe, wusste sich aber nicht zu belohnen. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Und was soll ich sagen? Es nervt“, machte der Trainer des Handball-Regionalligisten TV Oyten Vampires kein Geheimnis aus seiner Gefühlslage.
„Das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Und was soll ich sagen? Es nervt!“
Spielerisch war es laut Cordes keine Partie auf hohem Niveau. Nein, das Duell beim Tabellenvierten lebte in erster Linie von der Spannung. Dabei ließ der TVO-Trainer in der ersten Halbzeit gegen den starken Rückraum des WHV mit einer offensiven Deckung agieren. Zwar gab es trotzdem immer mal wieder die eine oder andere Lücke, doch zur Pause war beim 15:15 alles offen. Zu Beginn der zweiten Hälfte kehrte Cordes dann zur defensiven 6:0-Formation zurück: „Ich hatte das Gefühl, dass wir die Halle als Sieger verlassen können, wenn wir Wilhelmshaven unter 30 Toren halten.“ Soweit die Theorie. Zwar erwies sich die Deckung fortan als sicheres Bollwerk, doch dafür knirschte es ganz gewaltig im Angriffsspiel. Auch das ist nichts Neues. „Immer dann, wenn wir hätten ausgleichen oder sogar in Führung gehen können, haben wir schlecht abgeschlossen oder uns einen technischen Fehler geleistet. Auch in Überzahl machen wir es einfach nicht gut“, haderte Cordes. Sinnbildlich für diese Aussage war die letzte Aktion des TVO. Schien die Partie beim 23:26 (59.) im Grunde bereits verloren, war nach Toren von Anna-Lena Meyer und Lisa-Marie Gerling sowie einem Ballgewinn kurz vor dem Ende zumindest ein Punkt im Bereich des Möglichen. Doch nach einem Ballgewinn in der Abwehr geriet der abschließende Pass von Torhüterin Larissa Gärdes etwas zu lang, und die Niederlage war besiegelt.
TV Oyten Vampires: Gärdes, Esser – Kennerth (6), Prütt, Meyer (4), Majewski (4), Gerling (2), Hidde (1), Helmke (1), Schlenker, Schengalz (1), Bielefeldt, Johannesmann (6/2), Lüdersen.
Quelle: Kreiszeitung, Autor: Kai Caspers
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