
TSV Intschede verliert und Spiel des TV Oyten III wird abgebrochen
22. Februar 2026 | 3. Damen
Der TSV Intschede hat in der Handball-Verbandsliga der Frauen nach einem guten Start das Abstiegsduell beim TSV Bremervörde verloren. Nach der 13. Saisonniederlage kann die Sieben von Trainer Niklas Bodenstab nur noch ein kleines Wunder vor dem Abstieg retten. Der TV Oyten III und der TuS Jahn Hollenstedt II wurden Anfang der zweiten Halbzeit durch eine undichte Stelle im Hallendach ausgebremst – beide Teams müssen sich auf einen neuen Termin einigen.
TSV Bremervörde – TSV Intschede 25:21 (16:10): Nach der Niederlage im Kellerduell schwinden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt beim TSV Intschede auf ein Minimum. Acht Spiele verbleiben der Mannschaft von Trainer Niklas Bodenstab noch, um einen Rückstand von sechs Punkten zum rettenden Ufer aufzuholen – eine Herkulesaufgabe.
Dabei starteten die ohne Valerie Wahlers, Paula Binder und Beeke Hermann angetretenen Gäste verheißungsvoll. Cora Witzschke, Lilli Kopmann und Marieke Witzschke sorgten für eine schnelle 3:0-Führung (4.). Doch nach dem 4:1 (6.) übernahm Bremervörde zusehends die Kontrolle und ging beim 5:4 (10.) erstmals in Front. In der Folge fehlte der Intscheder Rumpftruppe im Angriff die nötige Durchschlagskraft. Die Gastgeberinnen zogen bis zur Pause auf sechs Tore davon und legten nach Wiederanpfiff zum 19:11 (38.) nach.
Trotz des deutlichen Rückstands gab sich der Tabellenletzte nicht auf. Als Marieke Witzschke in der 52. Minute auf 19:21 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung auf. „Wir haben das Momentum leider nicht genutzt“, konstatierte Niklas Bodenstab. Mit einem entscheidenden 3:0-Lauf zum 24:19 (54.) machten die Gastgeberinnen kurz darauf alles klar.
TV Oyten III – TuS Jahn Hollenstedt II abgebrochen: Das Mittelfeldduell zwischen dem Siebten und Achten der Tabelle fand Anfang der zweiten Halbzeit beim Spielstand von 19:21 aus Sicht der Gastgeberinnen ein jähes Ende. Der Grund: Eine undichte Stelle im Dach der Pestalozzihalle hatte für Sicherheitsbedenken bei den Schiedsrichtern gesorgt.
„Unverständlich“, fand TVO-Trainer Jannik Sievers die Entscheidung. Zwar sei das Leck bekannt gewesen, doch durch ständiges Wischen am Spielfeldrand habe man die Situation im Griff gehabt. Lediglich direkt nach der Halbzeit sammelten sich kurzzeitig Tropfen, da der Wischer-Posten nicht besetzt war. „Wir haben sofort reagiert, aus unserer Sicht wäre eine Fortführung möglich gewesen“, sagte Sievers. Den Gästen spielte das vorzeitige Ende in die Karten. Der TuS Jahn Hollenstedt II hatte bereits vor der Pause Kreisläuferin Finja Fischer durch eine Rote Karte sowie Laura Ellebrecht nach der dritten Zeitstrafe verloren. Bei der anstehenden Neuansetzung können die Gäste nun wieder aus dem Vollen schöpfen.
Bis zum Abbruch lieferte Oytens Drittvertretung einen schwachen Auftritt. Fehlpässe und Fehlwürfe prägten das Spiel der Gastgeberinnen. Zwischenzeitlich lag der TV Oyten III mit 4:9 (13.) zurück. Ein 4:0-Lauf zum 10:10 (19.) brachte die „Vampires“ zurück ins Spiel.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt
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