TV Oyten: Cordes und Kohls bleiben Trainer der Frauenteams

25. Februar 2026 | 1. Damen

Die Handball-Saison 2025/2026 hält für die Frauenteams des TV Oyten nicht mehr allzu viele Spiele bereit. Die erste Mannschaft ist in der Regionalliga noch bis zum 19. April gefordert, während die Reserve in der Oberliga Nord am ersten Mai-Wochenende das letzte Mal auf der Platte steht. Ungeachtet des sportlichen Abschneidens steht schon jetzt fest, dass die Trainer der Frauenteams auch in der kommenden Spielzeit auf der Bank sitzen werden. Denn Thomas Cordes und Sebastian Kohls haben ihre Verträge verlängert. Das gab Carolin Sunder, erste Vorsitzende der TVO-Handballabteilung, am Mittwoch bekannt.

Beim TV Oyten sind sie froh, dass sich die beiden Coaches dazu entschieden haben, ein weiteres Jahr dranzuhängen. Während Thomas Cordes in seine vierte Saison als Trainer der ersten Damen geht, wird Sebastian Kohls bereits seine fünfte Spielzeit als Coach der Reserve angehen. Der Verein setzt damit auf der Trainerposition ganz klar auf Kontinuität. „Beide haben Lust auf das Projekt, die Jugendlichen in den Damenteams zu integrieren. Das trägt gerade erste Früchte. Sie haben Bock, das weiter voranzutreiben, auch in dieser Konstellation“, freut sich Carolin Sunder über die Verlängerungen.

Ein paar Gedanken hat sich Thomas Cordes im Vorfeld der Verlängerung gemacht. „Es war schon zu überlegen, insbesondere wegen der privaten Umstände, wie man mit dem Handballthema umgeht“, gibt der Coach zu. Schnell kam Cordes aber zu einem Entschluss, den er mit folgenden Worten tituliert: „Mein Weg ist hier noch nicht zu Ende.“ Ihm zur Seite steht weiterhin Sabine Peek. Die Co-Trainerin, die seit dieser Saison an der Seite von Cordes arbeitet, hat ihren Vertrag ebenfalls verlängert. „Sie ist ein ganz wichtiger Faktor. Ich bin da ganz happy mit. Es war ein glückliches Händchen mit ihr, wir haben ein gutes Miteinander entwickelt“, beschreibt Cordes die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

„Mein Weg ist hier noch nicht zu Ende.“
TVO-Trainer Thomas Cordes

Der Trainer der ersten Damen geht den eingeschlagenen Weg des Vereins voll und ganz mit. „Nach dem Abstieg aus der 3. Liga haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, eine Oytener DNA zu verwirklichen und gut ausgebildete Spielerinnen in der Regionalliga zu entwickeln“, erzählt Cordes. Dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht, ist in dieser Saison bereits zu sehen. Vier Spielerinnen, die noch für die A-Jugend auflaufen könnten, kommen in der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Niedersachsen-Bremen auf ihre Einsätze.

Vier Spiele vor Saisonende befinden sich die „Vampires“ mit 14:22 Punkten auf dem neunten Platz – und damit im unteren Mittelfeld. „Von der Punkteanzahl könnte es noch besser sein. Wir haben diese Saison schon viele gute Ansätze gezeigt. Aber wir sind noch nicht in dem Punktesektor, den wir verdient hätten“, findet Cordes. Der TVO-Trainer peilt in den verbliebenen Partien noch einige Punkte an und richtet bereits den Blick auf die kommende Serie. „Die Liga wird nicht weniger eng sein. Ich gehe davon aus, dass die Teams noch enger zusammenrücken“, mutmaßt Cordes. Zugleich macht der Coach klar, dass er der Saison 2026/2027 bereits entgegenfiebert: „Ich freue mich darauf, die Mannschaft weiterzuentwickeln.“

Für Sebastian Kohls war die Verlängerung nur reine Formsache. „Grundsätzlich war es eine einfache Entscheidung. Die Konstellation macht Spaß. Ich kann mich total mit der zweiten Damen identifizieren“, verdeutlicht der Coach. Im Verein werde weiterhin gute Jugendarbeit geleistet. „Es kommt frischer Wind rein und die Arbeit macht Spaß“, sagt Kohls.

Sportlich steht der TV Oyten II in der Oberliga Nord ordentlich da. Nach 15 absolvierten Spielen befindet sich die Kohls-Sieben auf Platz sechs mit 17:13 Punkten. Vor der Reserve der „Vampires“ steht ein Trio, das mit 18:12 Zählern nicht weit weg ist. „Sie spielen eine solide Rolle. Es ist eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und A-Jugendlichen“, findet Carolin Sunder.

Wenn es nach Sebastian Kohls geht, sollen noch einige Punkte auf das Konto der Oytenerinnen wandern. „Wir haben einen gewissen Anspruch an uns. Wir haben noch was zu tun und wollen noch ein paar Punkte holen“, sagt der Trainer der TVO-Reserve.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Maurice Reding

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