TV Oyten III siegt und der TSV Intschede benötigt ein Wunder

2. März 2026 | 3. Damen

Die Verbandsliga-Handballerinnen des TSV Intschede haben im drittletzten Heimspiel der Saison eine weitere Niederlage kassiert. Sechs Punkte trennen das Team von Trainer Niklas Bodenstab von einem Nichtabstiegsplatz. Anders sieht es beim TV Oyten III aus: Der Aufsteiger feierte seinen zweiten Sieg im neuen Jahr und weist wieder eine positive Punktebilanz auf.

TSV Intschede – HSG Bützfleth/Drochtersen 31:33 (16:15): Wieder gut mitgehalten, aber erneut ohne Punkte geblieben: Für Intschede setzt sich eine verkorkste Saison fort. Geschieht kein Wunder, findet sich der Klub vom Weserstrand in der kommenden Spielzeit in der Landesliga wieder.

Dabei fand das Schlusslicht gegen den Tabellenvierten glänzend in die Partie. Nach einem Treffer von Marieke Witzschke führte der TSV mit 9:4 (12.). Zwar verkürzte die HSG im weiteren Verlauf auf 10:11 (17.), doch nach einer Auszeit von Niklas Bodenstab erhöhte Beeke Hermann wieder auf 15:11 (23.). „Leider bringen wir diesen Vorsprung dann nicht mit in die Kabine“, haderte der Coach. Bis zum Seitenwechsel war die Führung auf ein Tor zusammengeschmolzen – 16:15.

Der knappe Vorsprung hielt nach Wiederanpfiff bis zum 23:22 (46.), erzielt durch einen Siebenmeter von Cora Witzschke. Dann wendete sich das Blatt: Die HSG Bützfleth/Drochtersen glich zum 23:23 (48.) aus und lag beim 26:24 (52.) erstmals mit zwei Toren vorn. In der Crunchtime verlor der TSV zudem den Fokus auf das Spielgeschehen. „Wir reiben uns zu oft an den Entscheidungen der Schiedsrichter auf“, stellte Bodenstab fest. Am Ende stand für den ohne Paula Binder, Mina Kruse und Lilly Kopmann angetretenen TSV eine weitere Niederlage zu Buche.

TV Oyten III – HSG Stade/Fredenbeck III 35:30 (16:12): Nur zweimal – beim 1:2 und 2:3 in der Anfangsphase – lag die Sieben von TVO-Coach Jannik Sievers während der gesamten Partie zurück. Danach übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando und feierten einen verdienten Heimsieg.

„Wir haben aggressiv verteidigt und hatten in Lina Bartsch einen starken Rückhalt im Tor“, lobte Sievers sein Team, das sich bereits nach 14 Minuten eine 7:4-Führung erspielt hatte. Katharina Steinsträter baute den Vorsprung auf 13:8 (24.) aus. Diese Führung gaben die „Vampires“ fortan nicht mehr aus der Hand. Selbst eine kurze Deckung gegen Theresa Otten brachte den TVO nach dem Wechsel nicht aus dem Rhythmus. Bis zum 25:21 (45.) durch Nina Wilkens blieb der Vier-Tore-Vorsprung konstant, ehe Kim Pleß in der Schlussphase auf 33:26 (57.) erhöhte.

„Unter dem Strich war es fast ein Start-Ziel-Sieg. Wenn man ein Haar in der Suppe finden will, dann sind es ein paar Gegentore zu viel“, resümierte Sievers. Ein besonderes glückliches Händchen bewies der Coach Mitte der zweiten Halbzeit, als er Aranka Nawrocki zwischen die Pfosten beorderte. Die erfahrene Keeperin fügte sich sofort mit mehreren Paraden glänzend ein. „Der Wechsel hat genau gepasst“, stellte Sievers fest. „Als Lina nicht mehr so viel zu fassen bekam, war Ara sofort da. Auf unsere Torhüterinnen war heute absolut Verlass.“ Verlass war auch auf Katharina Steinsträter. Die erfahrene Flügelspielerin überzeugte, avancierte mit neun Treffern zur erfolgreichsten Schützin des Tages.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt

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