Die TV Oyten Vampires verpassen den Sieg gegen „Friepe“ nur um wenige Zentimeter

8. März 2026 | 1. Damen

Im ersten Moment war Thomas Cordes der Ärger nach dem 30:30 (16:14) gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn schon anzumerken. Schließlich war der Trainer des Handball-Regionalligisten TV Oyten Vampires 22 Sekunden vor dem Ende der Partie „all in“ gegangen und nahm Torhüterin Larissa Gärdes für die siebte Feldspielerin vom Parkett. Das Risiko wurde jedoch nicht belohnt. Zwar kam Lisa-Marie Gerling frei zum Abschluss, doch letztlich fehlten Oytens Linksaußen rund zwei Zentimeter zum möglichen Siegtreffer. Ihr Wurf sprang jedoch vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld – Abpfiff.

Lisa-Marie Gerling überzeugte mit sechs Toren. Doch zum Siegtreffer reichte es nicht, da ihr abschließender Wurf am Pfosten landete.
Lisa-Marie Gerling überzeugte mit sechs Toren. Doch zum Siegtreffer reichte es nicht, da ihr abschließender Wurf am Pfosten landete. © Hägermann

Letztlich ging das Ergebnis für Cordes aber in Ordnung. „Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Da haben wir eine gute Deckung gestellt und auch im Angriff die entsprechenden Lösungen gefunden“, bilanzierte der TVO-Trainer. Gerade zu Beginn fanden die Gastgeberinnen immer wieder die sich bietenden Lücken. Sehr zum Ärger von „Friepes“ Alexandra Zwick, die ihrem Team in Anbetracht der 7:3-Führung (15.) der Vampires eine katastrophale Leistung bescheinigte. Nicht von ungefähr reagierte sie umgehend mit einer Auszeit. Und die blieb nicht ohne Wirkung, denn in der 26. Minute glich „Friepe“ zum 12:12 aus. Kurz zuvor hatte TVO-Torhüterin Larissa Gärdes gleich zweimal einen Ball aus dem eigenen Kasten am leeren Gäste-Tor vorbeigesetzt. „Da haben wir einige Chancen liegengelassen. Sonst hätten wir uns noch deutlicher absetzen können“, bilanzierte Cordes in Anbetracht der 16:14-Pausenführung.

„Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Da haben wir eine gute Deckung gestellt.“

Thomas Cordes

Nach dem Wechsel traf Anna-Lena Meyer zwar noch zum 20:17 (36.), doch in der Folge schien den Vampires die Partie aus den Händen zu gleiten. In der Abwehr gab es nun vermehrt Lücken, und auch das eigene Offensivspiel lahmte zusehends. Die Gäste spielten indes ihren Stiefel geduldig herunter und glichen nicht nur zum 20:20 (39.) aus, sondern hatten die Partie beim 24:28 (50.) endgültig zu ihren Gunsten gedreht. Verantwortlich dafür war die offensive 5:1-Deckung „Friepes“. Nicht von ungefähr ließ Cordes fortan mit der siebten Feldspielerin agieren. Und das zahlte sich aus. Nach dem 27:30 sorgte Jasmin Johannesmann mit drei Toren in Folge zum 30:30-Ausgleich (60.). Bei noch 41 Sekunden auf der Uhr hatte Clementine Stoll, die bis dato alle zehn Siebenmeter ganz sicher verwandelt hatte, dann die Führung für die Gäste in der Hand. Doch den elften Versuch setzte sie, passend zur achtminütigen Torflaute „Friepes“, an den Pfosten. Da es aber auch Gerling mit dem letzten Wurf der Partie nicht besser machte, blieb es beim Unentschieden.

TV Oyten Vampires: Gärdes, Esser, Land – Schulte (1), Meyer (5), Majewski (1), Gerling (7), Hidde (5), Helmke, Schlenker, Schengalz (1), Bielefeldt, Johannesmann (10/6), Lüdersen.

Quelle: Kreiszeitung, Autor: Kai Caspers

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