
Für Oyten III und Intschede ist in Bremen nichts zu holen
9. März 2026 | 3. Damen
Die kurze Reise nach Bremen hätten sich der TV Oyten III und der TSV Intschede sparen können. In der Handball-Verbandsliga der Frauen erwies sich die Hansestadt für das Duo als schlechtes Pflaster – beide Teams kehrten mit leeren Händen zurück.
SVGO Bremen – TV Oyten III 27:21 (17:7): Nach der Pleite in der Hansestadt weist die Drittvertretung der „Vampires“ als Tabellensechster wieder eine ausgeglichene Punktebilanz auf.
Dabei sah es zu Beginn gut aus für die Gäste: Bis zum 4:3 durch Nina Wilkens in der siebten Spielminute war die Welt für den TVO noch in Ordnung. Danach riss der Faden jedoch komplett. Innerhalb von nur sieben Minuten drehten die Gastgeberinnen die Partie in eine 9:4-Führung (14.) und bauten diese bis zum Seitenwechsel auf 17:7 aus. „Bis zur Halbzeit war das leider gar nichts“, monierte TVO-Coach Jannik Sievers und kritisierte vor allem die mangelnde Körperlichkeit sowie das schwache Rückzugsverhalten seiner Crew. Eine Phase mit derart wenigen eigenen Treffern und so wenig Gegenwehr habe er von seiner Mannschaft in dieser Saison noch nicht gesehen.
Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Oytenerinnen Moral und gewannen diese Hälfte sogar mit vier Toren Differenz. Katharina Steinsträter verkürzte in der 49. Minute auf 22:15. Den Schlusspunkt setzte die erfahrene Kim Pleß mit den Treffern zum 27:20 und 27:21. „Die zweite Halbzeit war solide. Wir haben trotz des deutlichen Rückstands den Kopf oben behalten. Auf die letzten zehn Minuten lässt sich aufbauen“, resümierte Sievers versöhnlich.
SG Findorff – TSV Intschede 41:34 (21:16): Die Gäste vom Weserstrand haben sich beim Tabellenzweiten deutlich teurer verkauft, als es das Endergebnis vermuten lässt. „Wir haben ein richtig gutes Spiel abgeliefert und den Favoriten mächtig geärgert“, resümierte TSV-Coach Niklas Bodenstab zufrieden. „Leider hat es am Ende aufgrund unserer dünnen Personaldecke nicht ganz gereicht.“
Nach einem Fünf-Tore-Rückstand zur Pause kämpfte sich der TSV in der zweiten Halbzeit zurück. Beeke Hermann verkürzte in der 41. Minute auf 24:26. Als Natascha Lukovic wenig später zum 30:30 (53.) ausglich, drohte die Partie sogar komplett zu kippen. Doch die SG Findorff bekam gerade noch rechtzeitig die Kurve: Mit einem 5:0-Lauf zum 35:30 (56.) brach die Sieben von Coach Thomas Reinberg den Widerstand der Gäste. In der Schlussphase zog die Spielgemeinschaft schließlich bis auf 41:33 davon.
Dabei hatte die Partie für Intschede vielversprechend begonnen. Valerie Wahlers sorgte beim 4:3 (4.) für die erste und einzige Führung der Gäste. Bis zum 6:7 (10.) durch Hermann agierte der TSV auf Augenhöhe. Zwar schien die SG Findorff beim Stand von 14:9 (21.) bereits einem standesgemäßen Sieg entgegenzusteuern, doch der TSV Intschede bewies Comeback-Qualitäten und machte es im zweiten Durchgang noch einmal richtig spannend.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt
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