
TV Oyten: Die Tormaschine kommt in Aurich ins Rollen
14. März 2026 | 1. Herren
Die Fahrt nach Ostfriesland hat sich für den TV Oyten am Sonnabend allemal gelohnt. Die Oberliga-Handballer um ihren Trainer Lars Müller-Dormann waren beim OHV Aurich II zu Gast. Große Mühe hatte der TVO nicht, um die zwei Punkte bei der abstiegsgefährdeten Drittligareserve einzusammeln, weil die Tormaschine der Gäste richtig ins Rollen kam. Nach 60 Minuten stand es aus Oytener Sicht 40:32 (17:15).
Der letzte Treffer des TVO wurde von einem Rückraumspieler markiert, der zuletzt wegen eines Mittelhandbruchs zwei Monate lang außer Gefecht gesetzt war: Michel Schack. Er erzielte nicht nur den 40. Treffer der Oytener, bei seinem Comeback trug sich der Rückraumspieler, der zur neuen Saison zur SG Achim/Baden wechselt, fünfmal in die Torschützenliste ein. „Michel hat in dem Spiel 15 bis 20 Minuten gespielt“, bezifferte Müller-Dormann die Spielzeit, die der Trainer dem Rückkehrer schenkte.
Der Übungsleiter der Gäste sah in Aurich zwei recht unterschiedliche Halbzeiten. Denn während Oyten in Durchgang zwei die spielbestimmende Mannschaft war, verliefen die ersten 30 Minuten ausgeglichener. Den besseren Start ins Spiel hatten die Gäste, die schnell mit 3:0 (4.) vorne lagen. Wenig später jedoch führte der Tabellenvorletzte aus Aurich – 5:4. Die „Vampires“ fanden aber die passenden Antworten, drehten das Spiel erneut und lagen nach der Hälfte der Spielzeit knapp vorne – 17:15. Den Pausenstand stellte Oytens Robin Hencken per Siebenmeter her. „Die erste Halbzeit war ein bisschen fahrig. In der Abwehr haben wir die Achse Rückraum/Kreis nicht in den Griff bekommen und vorne wurde luschig abgeschlossen“, war Müller-Dormann mit der Leistung in Halbzeit eins eher unzufrieden.
Nach dem Seitenwechsel sei seine Sieben aber wesentlich besser aufgetreten und habe sich in sämtlichen Bereichen gesteigert. Die Folge: Der TV Oyten setzte sich immer weiter ab. Mit Beginn der Schlussviertelstunde war den Gästen der Sieg nicht mehr zu entreißen: Marc Lange hatte für den Favoriten auf 29:21 gestellt. „Die zweite Halbzeit war absolut okay“, fasste Müller-Dormann knapp zusammen, der mit seinem Team weiterhin den dritten Tabellenplatz einnimmt.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes
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