TV Oyten siegt deutlich – doch eine schwere Verletzung trübt die Freude

14. März 2026 | 1. Damen

Einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt machten am Wochenende die Regionalliga-Handballerinnen des TV Oyten. So setzten sich die Vampires beim MTV Rosdorf sehr deutlich mit 32:26 (18:9) durch und weisen damit zu den Abstiegsplätzen ein dickes Punktepolster auf. Ein Wermutstropfen allerdings: Bereits nach wenigen Minuten musste Isabel Schengalz mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss die Spielfläche verlassen. Coach Thomas Cordes: „Das trübt diesen Sieg, der uns eigentlich richtig happy macht, natürlich erheblich!"

Das ganze Team hat ein fettes Ausrufezeichen gesetzt."

Thomas Cordes

Schengalz: Verdacht auf Kreuzbandriss

Die Gäste benötigten allerdings gute zwölf Minuten, um sich an die robuste und vor allem im Angriff wilde Spielweise der Hausherrinnen zu gewöhnen. Dabei nahm Cordes in einer ersten Auszeit eine taktische Änderung vor, stellte sein Team von einer 5:1- auf eine 6:0-Deckung um. „Bis dahin hatten wir Rosdorf zu viele Räume geboten, nach der Umstellung lief es viel besser. Ich denke, meine Entscheidung für die defensivere Variante war da nicht so verkehrt", so der Übungsleiter. Absolut. Denn von einem 7:7 setzten sich die Oytenerinnen relativ schnell auf 12:7 (21.) ab und befuhren dann beim Pausenpfiff nach dem Treffer von Lina Schlenker zum 18:9 mit Vollgas die Siegerstraße. Cordes: „Dass wir das dieses Mal nicht wieder nur in einem Zittermodus geschafft haben, sondern eine absolut souveräne Vorstellung über weite Strecken abgeliefert haben, freut mich besonders. Deshalb ärgert es mich auch, dass wir jetzt eine vierwöchige Zwangspause einlegen müssen, um dann die letzten beiden noch ausstehenden Saisonspiele zu bestreiten. Diese künstliche Pause braucht wirklich kein Mensch!"

Da die Gäste dann auch im zweiten Durchgang sehr konzentriert und weiterhin souverän auftraten, in der Deckung bis auf wenige Momente hellwach agierten und vorn viel richtig machten, war die Messe in diesem Spiel spätestens beim 27:17 durch den Treffer von Svea Helmke gelesen. Was dann noch auf das Gehäuse des TVO durchkam, war oft Beute der optimal aufgelegten Keeperin Larissa Gärdes, „die wieder einmal extrem gut performt hat. Allerdings hat das ganze Team ein fettes Ausrufezeichen gesetzt. Noch einmal: ein großes Kompliment dafür", so Cordes, der nur die schlurige Schlussphase etwas bemängelte.

Tore für den TV Oyten: Kennerth, Gerling, Schlenker (je 1), Prütt (2), Meyer (6), Majewski (4), Hidde, Helmke (je 3), Johannesmann (6/3), Bielefeld (5).

Quelle: Kreiszeitung, Autor: Frank von Staden

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