3. Damen

Intschede schnuppert an der Überraschung – Heimsieg für Oytens Dritte

16. März 2026 | 3. Damen

Der TSV Intschede hatte in der Handball-Verbandsliga der Frauen den Primus am Rande einer Niederlage. Letztlich jubelte aber doch der Favorit. Derweil reichte dem TV Oyten III eine starke zweite Halbzeit und eine überragende Torfrau zum klaren Heimsieg.

TSV Intschede – SV Werder Bremen II 31:37 (19:20): Der Favorit wankte, fiel aber nicht: Bis fünf Minuten vor dem Abpfiff durften die Gastgeberinnen von einer handfesten Überraschung träumen, ehe der Tabellenführer in einer hitzigen Schlussphase die Oberhand behielt.

Schon im ersten Durchgang machte Intschede deutlich, dass es nicht gewillt war, die Punkte kampflos abzugeben. Trotz eines frühen 8:12-Rückstandes (16.) kämpfte sich das Schlusslicht zurück und hielt beim 19:20 zur Pause den Anschluss. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eine enge Kiste. Beim Stand von 30:31 (55.) war die Sensation immer noch zum Greifen nah.

Dass es am Ende nicht für Zählbares reichte, lag aus Sicht von TSV-Trainer Niklas Bodenstab nicht nur an der eigenen Leistung. Besonders das Zeitstrafenverhältnis von 2:6 gegen sein Team stieß Bodenstab sauer auf: „Gegen gewisse Dinge konnten wir einfach nicht anspielen. Auch das Verhältnis bei den Siebenmetern hat nicht gepasst“, bilanzierte er mit einem Seitenhieb auf die Unparteiischen.

Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss: Als Valerie Wahlers und Lilli Kopmann binnen kürzester Zeit mit Zeitstrafen vom Feld mussten, nutzte Werder die Überzahl eiskalt aus. Mit dem Treffer zum 34:31 (58.) sorgten die Bremerinnen für die Vorentscheidung. „Wir haken das ab und nehmen die starke Leistung mit in das Derby am Mittwoch beim TV Oyten III“, blickt Niklas Bodenstab nach vorne.

TV Oyten III – TSV Bremervörde 30:18 (9:9): „Wir gewinnen die Partie dank einer starken Abwehr und einer deutlichen Steigerung nach dem Seitenwechsel“, bilanzierte TVO-Trainer Jannik Sievers zufrieden. Ein Sonderlob des Coaches verdiente sich Nachwuchstalent Lina Bartsch. Die Keeperin vernagelte phasenweise ihr Tor und gab der Defensive den nötigen Rückhalt. „Nur 18 Gegentore in einem Spiel habe ich so auch noch nicht erlebt – ein Riesenkompliment an Lina“, lobte Sievers die Torhüterin.

Dabei sah es anfangs keineswegs nach einem deutlichen Erfolg aus. Der Aufsteiger verschlief den Start und lag mit 0:3 (5.) hinten. Technische Fehler, ein zu geringes Tempo und fehlende Tiefe im Angriffsspiel prägten die erste Halbzeit. Zwar ging die Heimsieben beim 7:6 (21.) erstmals in Führung, doch zur Pause spiegelte das magere 9:9 die schwache Chancenverwertung wider.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die „Vampires“ wie ausgewechselt. Oyten fand zu seinem Tempospiel, agierte konsequenter und passte sich nicht mehr dem Rhythmus des Gegners an. Nach dem 10:10 (31.) folgte die vorentscheidende Phase: Mit einem 8:0-Lauf zog der TVO auf 18:10 (41.) davon. Bremervörde hatte dem nun nichts mehr entgegenzusetzen.

Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt

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