
Der TV Oyten unterliegt vor eigenem Anhang der SG Bremen-Ost
22. März 2026 | 1. Herren
Die Oberliga-Handballer des TV Oyten sind am Sonntag mit einem klaren Vorhaben in ihr Heimspiel gegangen. Das von Lars Müller-Dormann gecoachte Team wollte auch den zweiten Vergleich in dieser Saison gegen die SG Bremen-Ost für sich entscheiden. Doch dies misslang. Der Tabellendritte aus Oyten unterlag seinen Gästen aus der Hansestadt mit 25:28 (11:12), die wiederum mit dem Sieg den zweiten Rang im Klassement festigten.
Beide Teams lieferten sich lange ein Duell auf Augenhöhe. Im ersten Durchgang gelang es weder den Oytenern noch Bremen-Ost, sich entscheidend abzusetzen. Der knappe Halbzeitstand von 12:11 für die SG ist ein Beleg dafür. Die entscheidende Phase ereignete sich Mitte der zweiten Halbzeit. Nach dem 20:21 durch Michel Schack in der 47. Minute zogen die Gäste mit drei Treffern in Serie etwas weg. Zu dem Zeitpunkt stand Robin Hencken nicht auf dem Feld, da er kurz zuvor auf den Rücken gefallen war. „Das war unser Genickbruch, da haben sie uns dann überrannt“, sagte Lars Müller-Dormann.
Zwar verkürzte der sechsfache Torschütze Hencken in der 50. Minute per Siebenmeter auf 21:24, doch mit zwei Toren in Serie zog Bremen-Ost entscheidend davon. „Am Ende fehlten uns die Körner“, analysierte Müller-Dormann, der kurzfristig noch auf den erkrankten Sebastian Heller und damit auf eine Alternative im Rückraum verzichten musste. Zwar gingen die finalen drei Tore auf das Oytener Konto, doch die Pleite war zu diesem Zeitpunkt längst besiegelt. „Wir haben das ansonsten gut gemacht“, fand Müller-Dormann trotz der Pleite positive Worte.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Maurice Reding
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