
TV Oyten: Starkes Comeback im Auswärtsspiel in Bremervörde
12. April 2026 | 1. Herren
Wenn eine Mannschaft bei Spielende vorne liegt, ist es für sie verkraftbar, sollte die erste Halbzeit nicht gut gelaufen sein. In solch einer Situation waren am Sonnabend die Oberliga-Handballer des TV Oyten. Das Team lag nach der Hälfte der Spielzeit mit 14:19 beim TSV Bremervörde zurück. Als dann aber die zweite Halbzeit vorüber war, spielte der Pausenstand absolut keine Rolle mehr. Denn der TVO hatte die Partie gedreht und noch mit 27:25 gewonnen.
Fehlerbehaftete erste Halbzeit
Dass es für seine Mannschaft im Norden des Landkreises Rotenburg nicht einfach werden könnte, wusste Oytens Coach Lars Müller-Dormann nur zu genau. Denn der TSV benötigt noch den einen oder anderen Punkt für den sicheren Klassenerhalt. Der TVO kann die Saison hingegen mehr oder weniger austrudeln lassen. „Für Bremervörde ging es noch um etwas. Das macht es immer schwierig.“
In der Anfangsphase begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Bis zum 7:7 – erzielt durch Oytens Linkshänder Malte Emigholz – setzte sich kein Team ab. Dann aber war Bremervörde besser im Spiel und zog auf 11:7 davon (17.). Phasenweise lagen sogar sechs Tore zwischen den beiden Kontrahenten. Beim Seitenwechsel waren es dann fünf.
Für den Pausenrückstand hatte Müller-Dormann eine Erklärung: „In der ersten Halbzeit hatten wir zu viele technische Fehler im Spiel – inklusive Fehlwürfe. Wir waren nicht ganz auf der Höhe.“
Trainer spricht von Steigerung
Nach der Pause verteidigten die Gastgeber ihren klaren Vorsprung eine ganze Weile lang. Ab Minute 35 schrumpfte der Abstand jedoch. In den finalen zehn Minuten kippte das Spiel dann sogar, weil die Gäste aus Oyten die Fehler aus Durchgang eins nun nicht mehr machten. Letztmals in Führung lag Bremervörde vier Zeigerumdrehungen vor dem Schlusspfiff – 25:24. Anschließend traf nur noch der TVO: Malte Emigholz, Sebastian Heller und Marc Lange sicherten Oyten doch noch den Auswärtserfolg. „Wir haben es in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht und waren auch konditionell stärker“, sagte Müller-Dormann.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes
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