
Ohne Probleme im letzten Heimspiel: TV Oyten besiegt Wilhelmshaven
3. Mai 2026 | 1. Herren
Zum letzten Mal in dieser Saison ist der TV Oyten in der Handball-Oberliga am Sonnabend in eigener Halle aufgelaufen. Gegen die Gäste vom Wilhelmshavener HV II reichte den „Vampires“ dabei vor vollen Rängen in der Pestalozzihalle eine starke erste Halbzeit zu einem ungefährdeten 42:34 (26:18)-Sieg. Einen Spieltag vor dem Saisonkehrhaus beim TV Neerstedt steht fest, dass die Mannschaft von Trainer Lars Müller-Dormann die Spielzeit auf Tabellenplatz drei oder vier beenden wird.
„Wir wollten der Youngster-Truppe aus Wilhelmshaven von Anfang an mit einer guten Abwehrarbeit den Zahn ziehen. Das haben wir geschafft“, bilanzierte Müller-Dormann nach dem Spiel. Tatsächlich hatten die Gastgeber einen Blitzstart hingelegt: Keine drei Minuten waren absolviert, da führten die Hausherren durch Tore von Michel Schack, Malte Emigholz, Ole Lübbers und Marc Lange bereits mit 4:0.
Gäste sind überfordert
Auch zwei frühe Auszeiten der Wilhelmshavener vermochten den TVO-Express nicht zu stoppen. Über ein 7:2 (6.) durch einen Doppelpack von Kreisläufer Ole Lübbers schraubte der TV Oyten das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe. Beim 17:7 (19.) durch Max Sell betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore. Linksaußen Timo Precht erhöhte gegen die völlig überforderten Gäste gar auf 24:12 (25.). Bis zur Pause schrumpfte der Vorsprung jedoch auf acht Tore. Ein starker Rückhalt war Torhüter Niklas van den Berg, der zahlreiche Chancen der HSG zunichtemachte. Von der leisen Hoffnung der Gäste, die anschließende Saisonabschlussparty der Oytener zu „crashen“, blieb wenig übrig.
In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie zusehends. „Wenn du auf die Anzeigetafel schaust und dort ein Plus von zwölf Toren siehst, lässt die Konzentration verständlicherweise etwas nach“, nahm Müller-Dormann seine Schützlinge in Schutz. Trotz einiger „wilder Phasen“ blieb der Sieg seiner Crew ungefährdet.
Schack ist der einzige Abgang
Als es dem Coach aus Bremen in der 36. Minute kurzzeitig zu bunt wurde, rüttelte er sein Team in einer Auszeit wach – Jarnis König erzielte dann prompt die Treffer zum 28:19 (37.) und 29:20 (39.). In der Schlussphase machten Timon Meyer, Mattis Brüns und der starke Lübbers den 42:34-Endstand perfekt. „Wir haben das Spiel von Anfang bis Ende bestimmt. Alle Spieler haben ihre Einsatzzeiten bekommen“, war für Müller-Dormann „unter dem Strich alles gut“.
In der kommenden Saison wird der Kader der ersten Herren des TV Oyten nahezu unverändert an den Start gehen. Einziger Abgang ist Michel Schack, den es zum Nachbarn SG Achim/Baden zieht.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Jürgen Prütt
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