Die Leidenszeit soll bald enden

Anna-Lena Meyer musste aufgrund von Knieproblemen immer wieder Rückschläge verkraften. Doch nun will sie im Sommer endgültig aufs Handballfeld zurückkehren.

Oyten. Sie ist immer dabei, wenn die Handballerinnen des TV Oyten in der 3. Liga Nord der Frauen spielen. Schließlich gehört Anna-Lena Meyer zur Mannschaft von Trainer Sebastian Kohls. Nur selbst ist sie seit langer Zeit nicht mehr aktiv auf dem Feld unterwegs gewesen. Knieverletzungen haben die 20-Jährige immer wieder aus der Bahn geworfen. Seit mehr als drei Jahren kämpft sie darum, ihrem Lieblingssport wieder dauerhaft nachzugehen. Und es besteht große Hoffnung, dass Anna-Lena Meyer zur neuen Saison ihre Rückkehr feiert.

Bereits jetzt – beim Schlussspurt der Saison 2017/2018 – könnte sie auflaufen. Wenn sie möchte. „Anna-Lena macht sehr gute Fortschritte“, sagt ihr Trainer Sebastian Kohls. „Sie könnte spielen. Allerdings will ich ihr diese Entscheidung überlassen. Sie muss dafür die Sicherheit haben, besonders im Kopf. Es ist aber schön, wenn ihre Leidenszeit bald zu Ende geht.“ Anna-Lena Meyer sagt selbst auch, dass es Kopfsache sei, wieder aktiv auf dem Feld zu stehen.„Deshalb will ich die ganze Sache auch langsam angehen. Mein Knie fühlt sich allerdings stabil an“, so die Rückraumspielerin.



Oytens Anna-Lena Meyer arbeitet hart daran, um in der neuen Saison 2018/2019 ihre Rückkehr zu feiern. 

Die Verletzungsgeschichte der jungen Handballerin begann im August 2014. Damals hatte sie sich erstmals das Kreuzband gerissen. Sie spielte zu diesem Zeitpunkt noch in der A-Jugend des TV Oyten. Sie kehrte zwar zurück, doch musste laut Sebastian Kohls immer wieder Rückschläge einstecken. Im Jahr 2016 fiel sie wieder mit einer schweren Knieverletzung aus. „Sie war zu dieser Zeit auf dem Weg in die erste Mannschaft“, erinnert sich Sebastian Kohls. „Wenn eine so junge Spielerin solche Rückschläge verkraften muss, ist das natürlich schwierig. Aber wir Trainer und die Spielerinnen haben viel mit ihr geredet.“ 

Eine Hilfe sei für Anna-Lena Meyer zudem gewesen, dass ihre Teamkollegin Pia Franke zum gleichen Zeitpunkt mit einem Kreuzbandriss ausfiel. Kohls kann sich noch gut an diese Zeit erinnern. „Obwohl die beiden nicht mittrainieren konnten, waren sie immer dabei. Sie haben am Randstreifen ihre Übungen aufgebaut und durchgezogen“, sagt Kohls. „Das hatte ich so noch nie erlebt. Anna-Lena und Pia haben damals sehr akribisch für eine Rückkehr gearbeitet.“Während bei Pia Franke das Knie nach der Genesung keine Probleme mehr bereitete, war das bei Anna-Lena Meyer anders. Denn bei ihr sei von den Ärzten versucht worden, ihr natürliches Kreuzband zu erhalten, sagt sie. „Es ist auch wieder angewachsen, doch wohl zu locker.“

Die Folge war, dass die Probleme nicht besser wurden. „Seit August habe ich nun eine Kreuzbandplastik. Damit geht’s“, erklärt die junge Handballerin. Danach arbeitete sie viele Monate gemeinsam mit dem Fitnesstrainer Holger Kreyenhoop, damit sie im Sommer in die Vorbereitung bei den „Vampires“ einsteigen kann. Und sie ist optimistisch, dass sie dieses Ziel auch erreicht. „Schon jetzt mache ich im Training wieder alles mit“, berichtet die 20-Jährige.

Dass sie während ihrer langen Verletzungszeit die Spiele nur von der Bank aus beobachten durfte, habe schon geschmerzt. „Aber irgendwann hat man sich dann auch daran gewöhnt“, sagt Anna-Lena Meyer mit einem Lächeln im Gesicht. Mut habe ihr zudem das Team gemacht. „Von der Mannschaft bin ich über die gesamte Zeit toll unterstützt worden“, freut sie sich noch heute.

Auch dieser Rückenwind, den sie aus dem Kreis der Mannschaft verspürte, habe dazu beigetragen, dass Anna-Lena Meyer nie mit dem Gedanken spielte, aufzugeben und ihre Handballschuhe an den Nagel zu hängen: „Für mich war immer klar, dass ich mich zurückkämpfen will.“

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Florian Cordes

13.04.2018, 17:36 Uhr Presseberichte

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Datum: 09.09.2018
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