Das Beste kommt für den TV Oyten zum Schluss

Im letzten Spiel des Jahres treffen die „Vampires“ auf Solingen. Und somit auf den Tabellenführer.

Oyten. Diesen Jahresabschluss haben sich die Handballerinnen des TV Oyten in den vergangenen Wochen hart erarbeitet. Zum Kehraus des Jahres 2018 empfängt der TVO am Sonnabend (Anpfiff um 17 Uhr) den HSV Solingen-Gräfrath 76 – und somit kommt es in der Pestalozzihalle zu einem echten Spitzenspiel. Die „Vampires“ haben sich durch ihre Serie – seit sieben Spielen hat das Team nicht verloren – auf den vierten Tabellenplatz vorgearbeitet. Solingen reist als Spitzenreiter der 3. Liga West an.

„Das Beste kommt somit zum Schluss“, beurteilt TVO-Trainer Jörg Leyens das letzte Spiel 2018 vollkommen treffend. Seine Sieben kann die Begegnung zwar ohne Druck angehen, weil die Saison bisher einen guten Verlauf genommen hat. Das bedeutet aber nicht, dass die Gastgeberinnen ihre Serie nicht ausbauen möchten. Allerdings weiß Leyens noch nicht, ob er seine Bestbesetzung auf das Feld bringen kann. „Wenn das aber der Fall ist, dann ist für uns mit Sicherheit etwas möglich“, sagt der Trainer. „Außerdem wird ganz entscheidend sein, dass unsere Torhüterinnen Bryana Newbern und Romina Kahler wieder einen guten Tag erwischen. Sie müssten auf ihre ohnehin schon guten Leistungen noch einen draufsetzen.“

Die Rolle des Favoriten schiebt Oytens Coach jedoch dem Tabellenführer zu. „Wir fühlen uns in der Rolle des Jägers auch sehr wohl“, sagt Leyens. Mit dem HSV Solingen komme eine Mannschaft in den Nordwesten, die über einen sehr starken Kader verfüge, meint der Trainer der Gastgeberinnen. Unter anderem spielt die aktuelle Top-Torjägerin für den Spitzenreiter: Vanessa Brandt steht in dieser Wertung mit 87 Toren auf Rang eins. Auf Platz zwei folgt Oytens Leistungsträgerin Jana Kokot. Sie traf in den bisherigen elf Spielen 80-mal.Mut dürfte dem TV Oyten auch das Hinspiel machen. In diesem – es war die allererste Begegnung, in der Jörg Leyens bei den „Vampires“ auf der Bank Platz genommen hatte – schrammte der TVO nur knapp an einem Unentschieden vorbei. Nach einer umkämpften Schlussphase musste sich Oyten mit 23:25 geschlagen geben. „Damals herrschte bei Solingen aufgrund eines Trainerwechsels aber noch ein bisschen Unruhe“, relativiert Jörg Leyens. „Mittlerweile hat sich das Team stabilisiert.“ Und das spiegelt sich nun auch im Tabellenbild wider. Dennoch traten die „Vampires“ damals in Solingen stark auf. Und daran will die Leyens-Sieben am Sonnabend anknüpfen.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Florian Cordes

21.12.2018, 15:30 Uhr Presseberichte