Der TV Oyten II findet seine Form wieder

Im ersten Saisonspiel präsentierten die Handballerinnen des TV Oyten II offensivschwach. Nun machten sie in der zweiten Partie - es ging zur HSG Bützfleth/Drochtersen - viele Dinge besser.

Nathalie Meinke steuerte zum Auswärtssieg des TV Oyten II in Bützfleth zwei Tore bei. (Björn Hake)

Ganze vier Tore hatten die Handballerinnen des TV Oyten II bei der 18:28-Niederlage zum Saisonauftakt gegen den SV Altencelle im ersten Durchgang zustande gebracht. Im ersten Auswärtsspiel hat der Oberligist im Angriff seine Form aus der Vorbereitung wiedergefunden: 25:15 lag die Drittliga-Reserve  bei der HSG Bützfleth/Drochtersen zur Halbzeit vorne. Am Ende stand für die Mannschaft von Trainer Kai Flathmann ein 34:26-Erfolg.

Im Landkreis Stade hatten Mareen Köster und Nina Schnaars das 1:0 der Heimsieben in eine 2:1-Führung verwandelt. Letztmals unentschieden stand es beim 2:2 (4.). Ihre stärkste Phase hatten die Gäste im zweiten Teil der ersten Hälfte. Von 11:9 (Marie Schote/13.) zogen die „Vampires“ bis zur Halbzeit auf zehn Tore davon. „Aus einer starken Deckung heraus, sind uns viele einfache Ballgewinne gelungen“, schilderte Flathmann. Fehler des Aufsteigers wurden postwendend bestraft. Für den Halbzeitstand war A-Jugendliche Sarah Kennerth verantwortlich.

Nach Wiederanpfiff habe seine Mannschaft das Angriffsspiel eingestellt, monierte Flathmann. „Wir haben den Gegner noch einmal stark gemacht. Das dürfen wir uns gegen andere  Gegner nicht erlauben.“ Wirklich eng wurde es aber nicht mehr. Mitte des zweiten Durchgangs lagen die Gäste nach einem Treffer der fünffachen Torschützin Marie Schote mit  28:20 vorne, der Toreabstand hatte auch am Ende Bestand. Oyten wendete den kompletten Fehlstart in die neue Spielzeit ab. Ganz unerwartet sei der Sieg für ihn nicht gekommen. Seine Mannschaft habe die größere Qualität im Kader, sagte Kai Flathmann. Allerdings müsse sein Team in Zukunft beständiger auftreten. Flathmann: „Das wir die zweite Halbzeit in solch einem Spiel mit zwei Toren verlieren, war unnötig.“

Neben Nina Schnaars (8 Tore) präsentierten sich aufseiten des TV drei Außenspielerinnen treffsicher. Alena Böttjer (11/5), Marie Schote (5) und Sarah Kennerth (3) trafen insgesamt 19 Mal. Mit dem Sieg in fremder Halle ist die Flathmann-Sieben ins Mittelfeld der Tabelle vorgerückt, bei der HSG steht nach zwei Spielen weiterhin die Null auf der Habenseite.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Jürgen Prütt

11.10.2020, 18:48 Uhr Presseberichte