Das Niveau ist da

Winter trotz 20:25 nicht unzufrieden

Da ist Oytens Jana Stoffel der Henstedter Deckung mal entwischt und kommt frei zum Wurf. 

Natürlich hätte sich Marc Winter ein anderes Ergebnis zum Saisonauftakt gewünscht. Dennoch hielt sich die Enttäuschung beim Trainer des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires nach der 20:25 (10:12)-Niederlage beim SV Henstedt-Ulzburg in Grenzen. „Ich habe zwei Mannschaften auf Augenhöhe gesehen. Und das war nach der Vorbereitung nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Da hatten wir eher das Gefühl, dass es nicht reicht. Aber nach dem Spiel bleibt festzuhalten, dass wir das Niveau für die 3. Liga haben“, attestierte Winter seinem Team dann auch eine gute Leistung.

Schon im Abschlusstraining hatte das TVO-Trainerduo Winter/Lars Müller-Dormann den Eindruck, dass etwas bei der Mannschaft passiert ist. Und der sollte nicht täuschen. Zwar liefen die Gäste zunächst einem Rückstand hinterher, doch angeführt von der überragenden Torhüterin Romina Kahler sorgte Isabel Schengalz mit dem 9:8 (21.) für die erste Führung. Beim 10:10 dann aber die erste Aufregung, als dem TVO gleich zwei Tore wegen vermeintlicher Schrittfehler aberkannt wurden. Winter: „Und damit waren wir absolut nicht einverstanden.“ Der zweite Knackpunkt der Partie war laut dem TVO-Coach die Phase zwischen der 45. und 55. Minute. „Da hat Henstedt zwar nur einen Treffer erzielt, aber wir lassen dafür gleich fünf klare Dinger aus und leisten uns zudem zwei technische Fehler. Das war sehr ärgerlich, da wir den Rückstand da hätten aufholen können“, verwies Winter auf die vorentscheidenden Gegentreffer zum 20:24 (57.)-Rückstand. Letztlich bleibt für den TVO-Trainer festzuhalten, „dass wir uns nicht belohnt haben. Aber trotzdem haben wir viele gute Dinge gesehen. Denn neben unserer überragenden Torhüterin hat auch die Deckung sehr gut gearbeitet. Zudem haben wir mit Jasmin Johannsmann eine sichere Siebenmeterschützin. Daher freuen wir uns auch das kommende Heimspiel gegen Alstertal. Auch wenn wir wissen, dass wir unter anderem im Gegenstoßspiel definitiv noch Luft nach oben haben.“

Quelle: Kreiszeitung - Autor: Kai Caspers

20.10.2020, 09:23 Uhr Presseberichte