TV Oyten zu Gast in der Hauptstadt

Pfeffersport Berlin heißt der kommende Gegner des TV Oyten. Marc Winter tritt die Fahrt mit seinen Handballerinnen in die Bundeshauptstadt allerdings mit einem komischen Gefühl im Bauch an.

Nathalie Meinke kehrt ins Aufgebot des TV Oyten zurück. (Björn Hake)

In diesem Jahr wird  kein Ball mehr fliegen – jedenfalls nicht auf Verbands- und  Regionsebene. Ausgenommen sind die Profiligen des DHB. Zu diesen gehört neben der ersten und zweiten auch die dritte Liga, in der die Frauen des TV Oyten unterwegs sind. Für die Mannschaft der Trainer Marc Winter und Lars Müller-Dormann geht es jetzt im zweiten Auswärtsspiel der Saison zu Pfeffersport Berlin. In der Bundeshauptstadt bekommen es die „Vampires“ mit einem Aufsteiger zu tun, der bisher noch nicht in der Liga angekommen ist. Zwei Spiele, zwei Niederlagen – das ist die Bilanz der Sieben vom Prenzlauer Berg. Zuletzt musste sich der kommende Gegner des TVO beim Buxtehuder SV II mit 18:34 geschlagen geben.  Indes hat der TV Oyten hat am vorigen Spieltag bewiesen, dass er in der 3. Liga gewinnen kann. Nach dem 24:23-Zittersieg gegen den SC Alstertal-Langenhorn winkt Romina Kahler und Co. nun ein positives Punktekonto.

„Wir haben gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können. Vielleicht setzt der Erfolg neue Kräfte frei und löst unsere Blockade im Angriff“, erwartet Marc Winter einen schweren Gang. „Pfeffersport steht nach den beiden Niederlagen mächtig unter Druck. Ich erwarte einen top motivierten Gegner, einfach wird das nicht.“ Personell gibt es einen Wechsel bei den Gästen: Für Lena Schulz (Lehrgang) kehrt Nathalie Meinke ins Aufgebot zurück. Dass seine Mannschaft spielt, während fast überall der Stecker gezogen wurde, sei für ihn ein „zweischneidiges Schwert“, sag Winter. Nach der langen Vorbereitung, erläutert der 53-Jährige, habe man nun langsam den Rhythmus gefunden. „Ein komisches Gefühl fährt aber schon mit.“ Ob der Spielbetrieb in den 3. Ligen weiterlaufen wird, will der DHB Anfang kommender Woche entscheiden. Angesichts der neuen Corona-Maßnahmen soll die Lage zeitnah neu eruiert werden, teilt der Verband mit.

Anpfiff: Sonnabend um 18.30 Uhr in Berlin

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Jürgen Prütt

 

30.10.2020, 14:06 Uhr Presseberichte