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H1 TV Oyten kommt mit einem blauen Auge davon

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Oytens Kreisläufer Timo Blau verhinderte mit seinem Treffer in der Schlussminute eine Niederlage.(Foto: Björn Hake)

Das hatte sich der TV Oyten ganz anders vorgestellt. Die „Vampires“ gingen gegen den TuS Bergen als klarer Favorit in die Partie. Am Ende durfte sich der TVO glücklich schätzen, nicht verloren zu haben.

17:1 Punkte – mit dieser Bilanz sind die Handballer des TV Oyten als klarer Favorit zum TuS Bergen gefahren. Nur dem VfL Fredenbeck II war es bis dato gelungen, den „Vampires“ beim 24:24 einen Punkt abzuknüpfen. Nachdem die Männer aus dem Verdener Nordkreis das Hinspiel gegen den Kontrahenten aus der Lüneburger Heide locker mit 34:24 für sich entschieden hatten, war aufgrund der Tabellensituation am Freitag eigentlich ein Sieg Pflicht.

Doch der abstiegsgefährdete Vorletzte entpuppte sich beim zweiten Aufeinandertreffen als unbequemer und auch gleichwertiger Gegner. Schlussendlich musste sich der Titelanwärter mit einem 23:23 (14:11) zufriedengeben. 17:19 lag die Sieben der Trainer Lars Müller-Dormann und Marc Winter in der 50. Spielminute hinten. Kreisläufer Timo Blau verhinderte mit seinem Treffer zum Endstand in der Schlussminute eine Bruchlandung.

Am Ende müsse man mit dem einen Zähler zufrieden sein, analysierte Lars Müller-Dormann. Es sei ein Unentschieden aus der Kategorie glücklich gewesen, konstatierte Oytens Trainer, nachdem sein Team über weite Strecken der zweiten Halbzeit einem Rückstand hintergelaufen war. Robin Hencken hatte den TVO beim 13:12 (35.) letztmals in Führung geworfen. Der Gegner, sagte Oytens Trainer, habe seine Chance gewittert. Man habe mehr Gegenwehr erwartet als im Hinspiel, so sei es auch gekommen. Lars Müller-Dormann: „Bergen hat nicklig verteidigt.“

Angriff ist das Manko

Ab dem 6:9 (19.) nahmen die Gastgeber Noah Dreyer in Kurzdeckung. Ohne Linkshänder – Anton Zitnikov musste aus familiären Gründen passen – lief es bei den Gästen fortan weniger rund in der Offensive. Die Abwehr habe gut gearbeitet, sagte Lars Müller-Dormann. Manko sei der Angriff gewesen.

Beim 12:7 (25.) durch Robin Hencken schien der TV Oyten seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Kurz nach der Halbzeit war der Vorsprung wieder dahin – 12:12 (34.). Am Ende hatte sich der TuS Bergen den Zähler redlich verdient und der TV Oyten war mit einem blauen Auge davongekommen.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Jürgen Prütt

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